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tn das Hauptpostamt geschickt, um den Betrag an verschievenr
Lieferanten abzusenden. Als er nicht mehr zurückkam. stellte
Wetze! fest, daß das Geld nicht abgclicfcrt worden war. Gegen
Zwenger wurde Steckbrief erlaffen, nachdem er an einige feiner
hiesigen Bekannten Briese mit der Bezeichnung „Rechtskundiger
und Ingenieur auf Reisen" geschrieben hatte. Am 19. April
wurde er in Belsort verhaftet und inzwischen zur Aburteilung
ausgeliefert. Sr ist geständig, erzählte aber zur Erreichung
mildernder Umstände eine große Leidensgeschichte. Danach fei
er zunächst Eerichtsvollzichersgohilfe. dann Rcchtsbeistand beim
Amtsgericht Sennheim gewesen. Infolge Konlurrenz der An«
walte habe er diese Stellung aufgeben müssen und fei. nachdem
er sonst nirgends mehr Stellung gefunden habe, mit feiner
Frau nach Argentinien ausgewandert. Dort fei er aber bald
krank geworden, feine Frau habe ihn treulos verlassen, so daß
«r mit Hilfe des deutschen Konsulats mittellos nach Deutsch«
land zuriickkehren muhte. Nachdem er monatelang stellungslos
geblieben fei. fei «r durch Vermittlung eines Bekannten bet
Wetzel gegen eine verhältnismäßig geringe Vergütung ein¬
gestellt worden. Wegen einer Geringfügigkeit habe man ihm
dann g^ündigt, und in der Verzweiflung fei er mit dem G-lde
durchgegangen. Er habe die Wflcht gehabt, wieder nach Argen¬
tinien zu fahren, um feine Frau zur Rückkehr zu bewegen, er
fei aber nur bis nach Marfeille gekommen. Dort fei ihm ein
großer Teil de» Geldes von einer Frauensperson gestohlen
worden. Er fet dann durch ganz Frankreich hindurch geirrt
und schließlich nach Belsort gekommen, wo er verhaftet worden
fet. Mit Rücksicht auf die Höhe des unterschlagenen Betrages
uift den groben Lertrauensmißbrauch verurteilte das Gericht
den Angellagten zu 2 Monaten Gefängnis. — Der erst vor
kurzem wegen verschiedener Betrügereien zu einer Gefängnis¬
strafe von 18 Monaten verurteilte Biologe Rudolf Mallst
wurde wegen eine» weiteren Betrugsfallc» (Kautionsschwin¬
dels) zu weiteren 4 Monaten Gefängnis verurteilt. Auf drm
Wege -um Bezirksgefängnls macht» er einen Fluchtversuch,
konnte aber bald wieder eingeholt werden.
* Der Wahlbrief des Herrn Dr. Rech an die
katholischen Frauen von Sablon macht jetzt als
„Blüte von den Metzer Gemeinderatswahlen" die Runde durch
di« deutschen Blätter. Die ..Köln. Ztg." fügt der Veröffent¬
lichung dieses Briefes an: Die vier oben genannten Sabloner
Zentrumekandidaten sind denn auch richtig gewählt worden.
Das Zentrum hat es gut: es treibt die Wähler mit allen
Mitteln religiöser Beeinflussung, sogar mit
Hilfe der in diesem Punkte sehr lenkbaren Frauen, an
die Wahlurnen. Dann erscheint cs mit unschuldiger Miene im
Rat der Parteien und beansprucht und erhält auch die Rechte
einer verfassungsmäßigen nichtkonfeffionellen
Partei. Der politische Charakter der Wähler kommt dabel
zwar unter die Räder, und die Gesamtheit hat den Schaden
davon, aber — das Parteitntercsse über alles!
'Metzer Turnverein. Außer der 2—lltägigen
Turnfahrt in die Luxemburger Schweiz (zu der ich nochmals
größte Pünktlichkeit empfehle) findet am Pfingstsonntag eine
ganztägige Wanderung in die östliche und nordöstliche Gegend
der Metzer Umgebung statt. Den Turnerinnen und Turnern
wird hiermit empfohlen (besonders elfteren), zu den Wande¬
rungen praktische und zweckmäßige Kleidung anzulcgen. Pfingst¬
montag nachmittag 3.30 Uhr Spielen auf der Friedhosinsel.
Näheres siebe Anzeige. Der Tnrnfahrtenansschuß.
* Der Geflügel-, Kaninchen- und Ziegenzucht-
verein Devant-les-Ponts hält an den Pfingstfeiertagen eine
Ausstellung in der ..Kaiserhalle" ab. die sehr interessant zu
werden verspricht. Ein Besuch derselben dürfte für alle Inter¬
essenten. Gefliigclliebhaber und Kleinviehzüchter sehr lohnend
sein. (Lergl. auch Inserat in der heutigen Nummer.)
* Eisenbahnverkehr. Am 1. Juni d. I. wird bei
dem Truppenübungsplatz Bitsch ein Haltepunkt ..Biksch Lager"
für den Personen-, Gepäck- und Erprestgutverkehr eröffnet. Der
neue Haltepunkt liegt zwischen dem Bahnhof Bitsch und dem
HaUeounkt Egelshardt.
EUiSttelrheinische Bank
EigonkapUsh M. 23000100.-
Meiz, Kaiser Wilhelmring 4-6.
Soweit nichts anderes vereinbart verzinsen wir Bareinlagen
bis auf weiteres 19966
lei jährlicher Klindienns: mit 4 st« •/*
„ sechsmonatiger Kündigung , 4 °/ 0
„ dri imoiiafiirer „ . 3 */« */#
Wcrichtsslinl.
Metzer Strafkammer.
Sitzung vom 23. Mai.
Johann Bintener, 87 Jahre alt. aus Bürtngen (Lu¬
xemburg). Hauer in Algringen, steht wegen fahrlässiger Tö¬
tung vor Gericht. Die Beweisaufnahme ergab folgenden Sach¬
verhalt: Im sogenannten Burbacher Tale bei Algringen be¬
treibt der Bochumer Verein die Erzgewinnung im Tagebau in
4 Terrassen. Der Angeklagte ist als Hauer mit 8 ihm unter«
stellten Schleppern mit der Vornahme von Sprengungen be«
schäftlgt gewesen. Die zu seinem Berufe erforderlichen Kennt¬
nisse hat er sich auf der Düdelinger Grube erworben und da¬
rüber eine Prüfung mit Erfolg abgelegt, auch die Vorschriften
der Polizeiverordnung über den Tagebau auf Erzen waren
ihm bekannt. Am 21. Februar d. Js. war er Vormittags mit
drei Schleppern, darunter der Getötete Gierenz mit Spreng¬
ungen beschäftigt. Nachdem er einen Schuß gebohrt und be¬
setzt hatte, schloß er die clekirische Zünderdrähte an die elek¬
trischen Leitungsdrähtc an. Er gab dann die vorgefchriebenen
Signale ab und überzeugte sich, ob alle Leute sich in Sicherheit
gebracht hatten. Den Schlepper Valentin Gierenz forderte er
auf, sich weiter zurückzuziehen. Da dieser sich weigerte, bestand
er nicht auf feiner Anordnung, obwchl sich aus feiner Anord¬
nung ergibt, daß er den Gierenz noch im Erfahrbercich glaubte.
Auch unterließ er cs, den Schuß vorschriftsmäßig zu decken, wo¬
durch die Wirkung der Sprengung lokalisiert worden wäre.
Belm Abfchicßen traf ein Sprengstück den Gierenz und ver¬
letzte ihn so schwer, daß er bald darauf starb. Dem Angeklag¬
ten wird nun zur Last gelegt, daß er den Tod des Gierenz
verschuldet Hot, weil er den Schuß abgclasscn hat, che alles in
Sicherheit war und er diesen nicht vorschriftsmäßig verdeckt hat.
Mit Rücksicht darauf, daß den Getöteten selbst eine gewisse
Schuld an dem Unfälle trifft, verurteilte die Strafkammer den
Angeklagten nur zu 2 Wochen Gefängnis. — Jakob Loefch,
37 Jahre alt. aus Erohsbous in Luxemburg. Bergmann in
Deutfch-Oth, wurde wegen Vornahme unzüchtiger Handlungen
mit einem Kinde unter 11 Jahren zu 1 Jahr Gefängnis ver¬
urteilt. — Albert Nikolaus Meier, 17 Jahre alt. aus Dion-
ville, Arbeiter in Metz, war früher auf dem Bureau der Bahn¬
meisterei 111 in Sablon als Bnrcaudiener befchäftigt, wurde
aber entlassen. Dann arbeitete er eine Zeitlang auf einem
Hüttenwerke, wurde aber auch dort entlassen und kehrte noch
Metz zurück. In dem letzten halben Jahre brach er dreimal
tn das Bureau der Bahnmeisterei Sablon ein. Er schlug eine
Fensterscheibe ein. stieg «in. öffnete das Kleidcrmagazin mit
einem im Bureau Vorgefundenen Schlüssel und entwendete das
erste Mal 2 Mäntel und 2 Paar Stiefel, das zweite Mal 3
Mäntel und 1 Paar Stiefel und das dritte Mal 1 Mantel,
1 Joppe und 1 Mütze. Einen Teil von den gestohlenen Sachen
nahm er ln Gebrauch, den andern Teil verkaufte er an einen
Althändler für 6 ,u. Am 22. April d. Js. traf er in der Wirt¬
schaft W in Sablon mit dem Chauffeur Fervcur von dort zu¬
sammen und trank noch einige Glas Bier, die Fervcur bezahlte.
Dabei bemerkte er. daß Fervcur 2 Hundertmarkscheine in seiner
Brieftafche hatte. Unter dem Vorgehen, sich etwas auffchrcibcn
zu wollen, verlangte er von dem F. dessen Notizbuch, das er
auch erhielt. Hierbei nahm er die 2 Hundertmarkscheine her¬
aus. F. merkte aber sofort den Verlust und verlangte fein Geld
zurück. Der Angeklagte hielt dem F. einen Revolver vor
die Brust und sagte, er ginge zur Polizei und würde ihn an-
zeigen. weil er ihn des Diebstahls beschuldige, er hätte sein
Geld in der Tasche. F. fühlte in die Tasche, fand aber nur
einen Hundertmarkschein vor und erstattete Anzeige. Als
Meier am nächsten Tage festgenommen wurde, hatte er noch
76.76 M bei sich, welche der Bestohlene zurlickerhaltcn hat.
Ferner hatte er noch eine Pistole mit Munition bet sich. We¬
gen Diebstahls und verbotenen Waffentragens wurde der An¬
geklagte zu 6 Monate» Gefängnis verurteilt und die beschlag¬
nahmte Pistole eingezogen. — Wegen Beleidigung einer Mili¬
tärpatrouille steht die Josefine Hilger, Ehefrau Jost. 32
Jahre alt. ohne Gewerbe, wohnhaft in Metz, vor Gericht. Die
Verhandlung ergab folgenden Sachverhalt: Als in der Nacht
vom 29. auf 36. November v. Js. gegen 2 Uhr auf der Georgs-
brücke hier die unter Führung des Sergeanten Walther ste¬
hende Patrouille zwei Nefervifteii wegen ihrer unkorrekien
Haltung — die Reservisten hatten die Hände tief in den Tasche»
vergraben — anhielt, ging die Angeklagte vorbei, kehrte aber
wieder zurück und stellte sich dicht hinter den Sergeanten auf.
um ihre Neugierde zu befriedigen. Der Sergeant forderte sie
dreimal auf, ruhig ihres Weges weiter zu gehen und sich nicht
darum zu kümmern, was feines Dienstes fei. bezw. ihn nicht in
feinem Dienste zu stören. Die Angeklagte lachte den Ser¬
geanten höhnisch an und sagte: „Das wird ja noch schöner. Sie
haben mir gar nichts zu jagen, dazu ist dir Polizeibehörde da,
sie könne stehen bleiben wo sie wolle, sie bezahle auch Steuern."
Da sie trotzdem nicht wegging, wurde sie von der Patrouille
feftgenoinmen, wodurch ei» großer Meuschenanflauf cnlstaud:
es fielen dabei auch Anspielungen auf den Zaberner Fall.
Durch das Hinzukommen eines Polizeikommissars, der die Per¬
sonalien seststrllle. erreichte die Sache ihr Ende. Das Gericht
erblickte ln dem Verhalten der Angeklagten eine Beleidigung
des Patroulllensiihrc.s und verurieiltc die Angeklagte zu 50 ,ft
Geldstrafe, für bin Nichtzahlungsfall zu 5 Tagen Haft. Auch
wurde dem Sergeanten Waliher die Ermächtigung zugefpro-
chcn, den verfügenden Teil des Urteils durch einmalige Ein¬
rückung in eine hiesige Zeitung Innerhalb 11 Tagen nach
Rechtskraft auf Kosten der Angeklagten zu veröffentlichen.
Das kreisprechende Urteil des hiesigen Schösfengcrichts wurde
aufgehoben.
□ Oberkriegsgericht deo 1V. Armeekorps.
. (Nachdruck verboten.)
Vor dem Obcrkriegsgerlchte wurde rin« Berufungsklage
des Sergeanten Vrunotte vom Ulanen-Regt. Rr. 11 ver¬
handelt, der vom Kriegsgerichte wegen vorsätzlichen Enlwcl-
chenlassens eines Gefangenen zu 14.Togen Mittelarrcst ver¬
urteilt worden war. Hier gegen legte det Angeklagte form-
und fristgerecht Berufung ein. Die Verhandlung ergab ein
Bild, wie schwer cs den Betreffenden manchmal wird, den rich¬
tigen Weg zwischen militärischer Instruktion und allgemeinem
Volks- und Rechtsempfinden sowie dem Geiste des Gesetzbuches
zu finden.
Am Fastnachtsfonntage (22. Februar 1911) kam es ln der
Wirlfchaft Enders in St. Avold zu einer Schlägerei zwischen
Masken und Soldaten, besonders Angehörigen des Jnf.-Regts-
Rr. 173. Der Angeklagte hatte an diesem Tage Wirtschafts¬
patrouille. Don dem Krawalle in der Wirtschaft erhielt der
Angeklagte Nachricht und auch davon, daß einem Soldaten das
Seitengewehr weggenonime» fei. Nach der Angabe des Ange¬
klagten trat.dieser mit seiner Patrouille i» die Wirtschaft ein.
Er wurde jedoch von dem Knäuel Mensche», der sich ihm cnt-
gegenwälzte, wieder hinausgedrückt. Ei» Zivilist sei dann
herausgeworsen worden, er habe den>elben, um weitere Tät¬
lichkeiten gegen diesen zu verhindern, in Schutzhaft genommen.
Nachdem er den im Gesichte Blutenden in ein« Seitenstraße ge¬
führt. habe er ihn laufen lassen. Der Mann fei ihm bekannt
gewesen, es fei der Dachdecker Ludwig Helfenstein gewesen.
Diese Aussage bestätigen in großen Zügen auch die beiden
Ulanen, welche zu der Patrouille gehörten. Der Angeklagte
schildert dann weiter: Als er zur Wirtschaft Enders zurück¬
gegangen sei, habe er erfahren, daß Ludwig Helfenstein dem
Musketier Goldhausen von hinten das Messer in den Rücken
gestoßen habe, sodaß dessen sofortige Abtransportierung ln
das Lazarett notwendig geworden sei. Sofort habe er die An¬
zeige an den Gendarmeric-Oberwachtmeister gemacht und auch
auf der Mache Meldung erstattet. Am folgenden Morgen habe
er gleichfalls Meldung an feinen Reknitenoffizier gemacht.
Sofort und auch später blieb Brunotte stets dabei, daß er nichts
von dem Stechen des Soldaten gewußt habe, daß er berechtigt
und verpflichtet war. den Helfenstein in Schuhhast zu nehmen.
Hätte er allerdings gewußt, daß Helfenstein gestochen hätte,
war« er zur Festnahme desselben geschritten.
Im Laufe der Voruntersuchung traten als Zeugen aber
ein Sergeant Decker vom Jnf.-Regt. Rr. 173 und verschiedene
Musleiiere auf, die die Angelegenheit in wesentlichen Teilen
anders schilderten. Auch in der jetzigen tzauptoerhandlung
fiel es nicht leicht, die eplfodischcn Erlebnisse und die subjek¬
tiven Beobachtungen zu einem mit fortlaufenden Zufammen-
hang ausgezeichneten Erlebnis zu bringen.
Der Sergeant hat gesehen, wie der bereits mehrfach ge¬
nannte Helfenstein im Lokale auf den Musketier Goldhausen
lossprang und gegen ihn stieß. Sofort siel der Gestoßene zu
Boden. Man schrie: er ist gestochen! Der Sergeant arretierte
sofort den sich aus die Flucht Begebenden. Da nun in diesem
Augenblicke die Patrouille Driinottes den Saal betrat, habe
er den Arrciiertc» dem Sergeanten Brunotte mit den Wor¬
ten übergeben: „Ich habe den Mann arretiert, führen Sie ihn
zur Wache!" „?I!as soll ich mit ihm machen," habe Brunotte
gefragt. Daraufhin habe Becker die Aufforderung nochmal
wiederholt, dann erst habe Brunotte den Helfenstein am Arm
genommen, ihn ein Stück weiter wcggeführt, habe vor sich hin-
gemurmelt: „ich weiß nicht was ich mit ihm machen soll!" und
habe ihn darauf laufen lassen. Den fchweroerwundeten Mus¬
ketier Goldhausen hüllen nntcrdcß zwei 110er und zwei rcitenve
Jäger zum Lazarett verbracht.
Das Kriegsgericht hatte in dem Verhallen Brunotte» «ln
beabsichtigtes Eniweichenlassen eines Gefangenen gesehen und
di« anfangs angeführte Strafe ausgesprochen. Das Ober¬
kriegsgericht sprach den Angeklagten aus rechtlichen Gründen
frei. Die Garnisondlenst-Jnstruktion spricht einer Militär¬
patrouille nur die Berechtigung zur Arretierung zu, wenn diese
jemand bei einem Verbrechen auf frischer Tat ertappt oder
wenn ihr die Feststellung der Personalien zweifelhaft erscheint.
Beides habe nicht Vorgelegen. Der Berhandlungsführer
führte aus. es fei leider nicht in der Gainisondienstvorschrift
und der ergänzenden Instruktion des Regiments aufgeführt,
daß, wie cs das Elrafgesetzbnch verlange,'auch eine Verhaftung
bei Fluchtverdacht und Kollusionsgefahr erfolgen könne. Da»
müßte aber jeder Staatsbürger fowicfo wissen.
Der Angeklagte erklärte dahingegen: für ihn feien fein«
Instruktionen ausschlaggebend, den bett. 8 des Strafgesetz¬
buches kenne er nicht. Jetzt fei auch die Instruktion geändert.
Er habe Becker nicht gesehen und habe auch von ihm keinen
Arrestanten erhalten. Es wurde ln der Verhandlung festge¬
stellt, daß es möglich fei, daß bei dem Trubel dem Angeklagten
dies entgangen wäre, und er gemeint habe Helfenstein, auf
dem cingefchkagen worden fei und der von dem Mrtsfohne
herausgeworfen wurde, fei der Angegriffene.
kurchtiDtNel.
Evang. Militäkgottesdicnft. 1. Pfingftfeierlag. 31. Mai.
Garnisonkirche: Bonn. 1V Uhr Festgottesdienst. Im Anschluß
hieran Beichte und hl. Abendmahl. Kons.-Rat Luetjohann.
11.15 Uhr Kindergotlesdieuft. Derselbe. Kirche Quculcu:
Vorm. 8.15 Uhr. Dio.-Pfr. Richtmann. Feste Aloensleben:
Borm. 8 Uhr. Div.-Psr. Beste. — 2. Pfingstfeiertag. 1. Juni.
Garnisonkirche: Bonn. 10 Ulir Frstgotlesdienst. Dio.-Pfr. Beste.
Montigny (Mikikärgcmeinde). Sonntag. 31. Mat. vorm.
8.86 Uhr. Festgottesdienst. Div.-Psr. Scheibe. Nachm. 2.86
Uhr Kindergoltevdienft. Derselbe. — Am 1. Juni, vorm. 8.80
Uhr, Fcstgottesdlenst. Div.-Pfr. Richtinann.
Evang. Gemeinde Metz. Pfingstsonntag, 81 . Mai. Reu«
Kirche: Borm. 10 Uhr Gottesdienst unter Mitwirkung des Kir-
cheuchores. Pfr. Michaelis. Anschließend Beichte und heiliges
Abendmahl. — Pfingstmontag, 1 . Juni. Neue Kirche: Dorm.
10 Uhr Gottesdienst. Pfr. Ribsteln. 11.15 Uhr Kindergottes¬
dienst. Derselbe.
Trlnitarlerkirche: Pfingstsonntag, 31. Mai, vorm. 10 Uhr,
französischer Gottcsdiciist. Pfr. Bloch. Anschließend Beichte
und hl. Abendmahl.
Warlburgbund. Dienstag abend 8 Uhr Vercinsabend.
Pfr. Ritzsch.
Kirchenchor. Mittwoch abend 8 Uhr Uebungsftunde im
Konfirmandenzlmmer 3 der Reue» Kirche.
Evang.-luth. Gemeinde. Pfingstsonntag, 81. Mai. 8.15
Uhr Gottesdienst, Beichte und hl. Abendmahl mit Anmel¬
dungen. Pfr. Stricker. — Pfingstmontag. 1. Juni, 9.15 Uhr
Gottesdienst. Bitar Müller. Donnerstag 8.15 Uhr Bibel-
besprcchung. Freitag 2—3 Uhr Vorbereitung zum Kinder¬
gottesdienst.
Christlicher Verein junger Männer. Mazellcnstraße 11.
Pfingstsonntag. 31. Mat, Beteiligung an der Pfingstseier des
Kaiser-Wilhelm Hauses. 11 Uhr im Vereinslokal Gesangübung
für Begräbnis eines Dereinsmitgliedes. — Pfingstmontag.
Nischen Meerbusen hinaus. Die Jacht wurde durch den starken
Wind auf die Seite gelegt und füllte sich mit Wasser. Die
Insassen klammerten sich an die Masten an und hielten sich in
dieser Lage die ganze Nacht über Wasser. Am nächsten Morgen
wurden sechs von den Fluten meggespütt. der siebente wurde
von Fischern gerettet.
+ In einem Personenzug erschoß bei Samara
(Rußland) aus unbekannter Ursache der Leutnant Eulajew die
Opernsängerin Drein, deren Dekanntschast er im Zuge gemacht
hatte.
-s- Mehrere Sufsragetten, die in der Hast ihr«
Namensnennung verweigerten und deshalb zur Feststellung
ihrer Persönlichkeit nach der Grand Jury gebracht wurden, er¬
schienen in kläglichem Zustande. Infolge des feit Samstag
dauernden Hungerstreiks waren ft« gänzlich geschwächt und
waren jic kaum mehr imstande zu sprechen und zn gehen. Frida
Sreham, die neulich fünf Bilder in der Nationalgalerie be-
fchädigte. wurde zu sechs Monaten Gefängnis, eine andere, die
Fenster eingefchlagen hatte, zu vier Monaten Gefängnis ver¬
urteilt. Die meisten verweigerten Antwort. Eine Suffragette
hing über der Schulter der Wärterin, sie redete halb irre vor
sich hin: eine andere lief wie toll umher, zerriß sich die Bluse
und das Kleid und schrie: „Ihr seid alle Teuselsticre", so daß
die Kameradinnen sich in die Ecke flüchteten. Im eroberten
Hauptquartier von Kingsway fand die Polizei Hämmer, Acxte,
siebe» Lcknensäcke mit Steinen gefällt und eine Liste dcrproskrl-
l'Icrien Museen, beginnend mit dem British-Museum, endend
mit der Holborn-Vibliothck. Ferner fand ntmt genaue Listen
über die Polizeiposten und die Zeiten, wann ihre Ablösung er.
folgt und wann die Museen unbewacht sind.
Streik«n Bord des Dampfers.„Dater-
kand". Der vonNew-Pork abgefahrene Hapagdampfer „Aatcr-
kand" hat 80 verhaftete Stewards an Bord, die streik¬
ten und unicr dem Meutereiparographcn dem Hamburger Seo-
mannsamt vorgeführt werden. Der Plan des Streiks wurde
unmittelbar nach der Ankunft der „Vaterland" viel diskutiert.
Die Leute verlangten bessere Behandlung und höhere Lohne.
Die Unzufriedenheit unter den Stewards. Heizern und Trim¬
mern war allgemein, doch bcquemtcn sich die Leute vorgestern
abend — bis auf die verhafteten achtzig — sich schriftlich zur
Arbeitsleistung bis zum Heimatshafen zn verpflichten. Die
Hobokener Polizei hatte die ganze letzte Nacht vor der Abfahrt
elf Detektivs an Bord, die stündlich rapportieren mußten. Bel
der Abfahrt waren fünfzig Polizisten zur Hand, um Streikende,
fall, sie das Schiff verlassen sollten, augenblicklich zu verhaften
und der Einwandcrungsbehörde zu überliefern. Kommodore
Rufer und sämtliche achtzehn Schisfsofsiziere sind für die Heim«
fahrt mit Revolvern ausgerüstet worden. Die Schisssleltung
erklärt, der Streik wäre jetzt beigrlcgt, von anderer Seite wird
jedoch das Gegenteil behauptet.
Theater, Knast »»!> Wisteiischaft.
Eine Antwort dr» Hojkapellmeistrra Leidler.
Herr Hofkapellmeister Beidler versendet als Antwort auf
die auch von uns gebrachte Unterredung des Münchener
Schriftstellers M. Jurinek.'mit Siegfried Wagner einen länge¬
ren Artikel, in welchem er feine Ausführungen zum Schluß m
folgendes Refume zusammenfaßl:
1. Isolde wurde im Hause Wahnfried von ihrem Gro߬
vater, von Richard Wagner, von Frau Cosima nie anders als
das Kind Richard Wagners bezeichnet.
2. Erft 1913 beliebte es ihrem Bruder Siegfried, durch
einen Anwalt feiner Schwester Isolde als „geb. v. Bülow" Mit¬
teilen zu lassen, daß ihr keine Rechte an dem Erbe Wagners
zustchen und daß, was sie bekommen habe und bekomme»
werde, nur freiwillige Subsidien seien.
8. Mit keinem Gedanken und mit keinem Wort hat
Isolde die Fixierung ihrer Jahresansprüche beanstandet oder
gar hiergegen Klage erhoben.
Nicht materielle Gründe waren es, welche meine Frau zur
Klagestellitng veranlaßten. Für sie handelt cs sich ln erster
Linie darum, festgestellt zu sehen, daß das, was Richard Wag¬
ner, was Frau Cosima selbst mir und anderen so und so oft
sagten, nicht unwahr war, daß sie die Tochter Richard Wag¬
ners und unser Knabe sein — einziger — Enkel ist.
" Von der Dresdener Akademie der bildenden Künste ist
Max Kktnger als Nachfolger für Gehelmrat Professor
Prell, der von der Leitung der Meisterschule für Historien¬
malerei zuriicktritt, der Regierung vorgefchlagcn worden.
** Der bekannte Vertreter der Kunstgeschichte an der Uni.
verfität S t r a ß b u r g, Professor Dr. Georg Gottfried D e h i o,
wurde auf seine» Antrag vom 1. Oktober ds. I. e m e r l t t e r t.
Professor Dehio, geboren zu Reval, steht im 01. Lebensjahre.
Kleine Ulitteüunge».
-b Eine offene Titelfrage. In der soeben erschie¬
nenen Rangliste des preußischen Heeres findet man unter den
Offizieren 5 I. °. des 3. Earde-Illanen-Regiments, an letzter
Stelle vermerkt: „Wilhelm Fürst von Albanien".
Hinter dem Namen fehlt aber die sonst übliche Angabe des
Titels der dem Fürsten zusteht. Man weiß also nicht, ob der
Fürst von Albanien „Durchlaucht", „Hoheit" oder „königliche
Hoheit" zu nennen ist. Die dem Brauche widersprechende Fon-
lassung des Titels ist schwerlich ohne Absicht geschehen. Die
Frage ist eben noch nicht entschieden — wie noch so manches
andere in Albanien, was wichtiger ist als dieser Titel.
-s- Die »cu e M än „ er tracht. Ob sie kommt, die lang
ersehnte? Es scheint so. Seitdem die Freideutsche Jugend sich
ihrer angenommen hat, hat die Bewegung mächtige Fortschritte
zu verzeichne»:. Die Hutlofigkeit ist das erste schüchtert»«
Bekenntnis dazu, der „Schillerkragen," wie inan den
neuen Kragen nennt, der Hals- und Brustansatz frei küßt, ist
schon ein Schritt weiter, gewissermaßen ei» Kompromiß zwischen
alter und neuer Tracht, und die ganz Kühnen zeigen sich bereits
in den von der neuen Bewegung geschaffenen kurzhosigen An¬
zügen (nicht zu verwechseln mit de» Sportanzügcn und Wan«
dervogelkluften) und-den bunten Leinenkltteln, allerdings vor¬
erst nur auf Wanderungen, denn sich der „Genickstarre" des
lieben Stadtpublikums auszusetzen, setzt eine Dickhäutlgkelt vor¬
aus. die iricht jeder hat. Aber die Bewegung tst im Fluß. Es ist
eine Augenweide, einer Horde Wandervögel in blauen, grünen,
purpurne» Hemdkitteln zu begegnen, die meist über den Bauch
durch einen Gürtel zufammengchalten werden und gegenüber
den hcrlöminkichen Wandertrachten den Borieil der besonderen
Kleidsamkeit, Bequemlichkeit und Leichtigkeit haben. Recht
seltsam mutet übrigens die Haltung einer Hanseatischen
Schulbehörde an, die ihren Schülern die Hutlofigkeit ver.
boten hat, weil das den Respekt verletzte. Der Schüler kanir
ohne Hut nämlich dem Lehrer nicht die vorgeschriebene Ehren¬
bezeigungen machen, denn das bloße Kopfnicken wird anschei¬
nend nicht für voll gewertet. Und wie kam» ei« Lehrer vor dein
Schüler, der ihin blos zunickt, etwa den Hut abnehmen? Um
Himmelswillenl
4- Schmerzloses Zahnziehen. Mehrere Dentisten von
Leipzig hatten in Ankündigungen und auf ihren Haueschildern
angezeigt, daß bei ihnen die Zähne schmerzlos gezogen würden.
Es wurde gegen sie ein Strafoerfahren wegen unlauteren Wett-
bewerbs elngeleitet, das dadurch beendigt wurde, daß sich die
Angeklagten auf dem Wege des Vergleichs verpflichteten, dies«
Behauptung in Zukunft zu unterlassen. Einer der Angeklagten konnte
sich zu einer solchen Unterlassung nicht verstehen, weshalb gegen ihn
neuerdings verhandelt wurde. Das Gericht gewann die Überzeugung,
baß die Behauptung der schmerzlosen Zahnbehandlung eine Irre¬
führung des Publikum« darstellt. Rach dem Gutachten der Sach¬
verständigen ist cs nicht angängig, zu behaupten, daß die Behand¬
lung in alle» Fällen ohne Schmerzensempfindung bei den Patienten
erfolgt. Das Urteil lautete auf eine Geldstrafe von 150 Mark. *
-s-Raubmord. I» Kunzendors verübte die Tochter
eines Waldhüters einen Raubmord an einer Witwe: Die
Täterin wurde verhaftet.
-j-DIe Wallfahrtskirche auf dem tzerzberge bei
Teichen an der Elbe ist von Einbrechern angezündet worden,
die tags zuvor die Sammelbüchsen ausgeraubt hatten.
-j-> Die Verhaftung der Bankiers Henry und
Robert de Reufoille hat in den Pariser Finanzkreisen
nur geringe Ileberraschung bervergerusen und auch auf die
Börse nur wenig Eindruck gemacht. Es bestätigt sich, daß die
Geschädigten zumeist den reichen Gesellschaftskreisen angehörcn,
doch sind auch einige Pariser und Provinzbanken in Mitleiden¬
schaft gezogen.
-!- Sieben sungeLeuteder Petersburger Gesellschaft
fuhren auf der Jacht des akademischen Jachtklubs auf. den fin«
1. Funk, 1.00 Ahr Ausflug nach Coin-Cuvrq bei günstiger
Witterung. Dienstag siiO Uhr Beteiligung am Teeabend de»
Blauen Irrernes.
Evang. Gemetnfchaft. Ehlodwigstr. 11. gegenüber der Dahn«
post. Sonntag, 31. Mai (Pfingstfest), vorm. 0.30 Uhr, Predigt.
11 Ahr Klndergottesdienst. Nachm. 4 Ahr Vortrag: Habt ihr
den heilige» Geist empfangen? Donnerstag abend 8.13 Uhr
Dibebbctrachdmg. Prediger Erhardt.
Evang. Gemeind« Planlivres-Queukeu. Pfingstsonntag,
31. Mai, vorm. 10 Uhr. Festgotteodienst unter Mitwirkung des
Kircheuchors: anfchl. Feier des hl. Abendmahls. Pfr. Kraft.
St. Julien und Umgegend. Rachm. 2.30 Uhr Festgottes¬
dienst tn der Wirtschaft Walrafen. Pfr. Kraft.
Ain Pfingstmontag findet kein Gottesdienst statt.
Evang. Kirche Montigny-Sablon. Psiugstsonnlag. 31. Mat,
10 Uhr Festgottcsdienst. Pfr. Mvns,'. 1l Uhr Beichte und
Abendmahl. Pfingstmontag, 1. Juni, 10 Uhr Gottesdienst. Pfr
Ritzsch. 11 Uhr Kindergottrsdienft. Derselbe.
Evang. Kirche Longeville. Pfingstsonntag. 81. Mat,
10 Uhr Gottesdienst. Pfr. Ritzsch. Kein Kindergoltesdienst.
Amanweilcr. 3 Uhr Gottesdienst. Pfr. Ritzsch.
Devant-les-Ponts. Pfingstmontag, 1. Juni. 10 Uhr Got¬
tesdienst. Pfr. Michaelis.
Evang. Diafporapfarrei Nombach. Pfingstsonntag, 3t. Rial.
Rombach. Borm. Ill Uhr Festgolterdienst. Pfr. Echwem-
ling. 5lein Kindergotiesdieiist. Borm. 11 Uhr Vorbereitung
und Feier des hl. Abendmahls. Derselbe.
Stahlhelm. Nachm. 2 Uhr Festgottesdieust unter gütiger
Mitwirkung des Kirchenchores. Pfr. Cchwemling. Kein Ktn-
dergottesdicnst. Nachm. 3 Uhr Vorbereitung und Feier de»
hl. Abendmahls. Derselbe.
Matzierea b. Metz und klmgebung. Vorm. 10 Uhr Fest-
goltesdienst im neuen Cchulhause. Pfarrvikar Thürmer. Kein
Kindergottesdienst. II Uhr Vorbereitung und Feier de»
hl. Abendmahls. Derselbe.
Kolonie Tcrnel (Gemeinde Maringr»). Nachm. 3 Uhr
Gottesdienst im Schulzimmer. Pfarrvikar Thürmer.
Piingstinontag. 1 . Juni.
Rombach. Dorm. 10 Uhr Festgvttesdsenst. Psr. Winter»
inann-Hagendingcn. 11 Uhr Kindergottesdienst. Derselbe.
Stahlhelm. Vorm. 10 Uhr Festgottesdienst. Pfr. Oehme-
Droßmoyeuvre. 11 Uhr Kindergottesdienst. Derselbe.
Evang. Gemeinde Ars a. M. Psingstsonnlag, 31. Mal.
vorm. 10.15 Uhr. Psr. Cell. Heiliges Abendmahl.
Filialgemeinde Roveant. Vorm. 8.30 Uhr. Pfr. Sell.
Gorz». Pfingstmoulag, 1. Juni, vorm. 0.30 Uhr. Pfr. Sell.
Bapiistengemeinde, Obersaalstr. 3l. Sonntag. 81. Mai,
vorm, v Uhr, Gebtsvereiiiigung. 0.30 Uhr Erbauung. Leite»'
Prediger Breidenbach-Halie. Borm. 11 Uhr Connkagschuk«,
Nachm. 4 Uhr Dankesfeier des 2'>jährigen Bestehens der Sol¬
datenmission Metz. Festredner Herr Fabrikant Schröder-
Barmen. In Fortsetzung Fejtbericht. Prediger Breideubach.
Ansprachen ehemaliger Heimbesinher. Am zweiten Psingsttag
Fortsetzung der Feier auf den Schlachtseldrrn von Gravelolte.
Jedermann ist zu all den Bersammlnugcn srdl. geladen.
5raiser-W!lhelm.Ha»?, Mozartstr. 4. Psingstsonntag. den
31. Mai. von 2 Uhr ab allerlei Spiele lm schattigen Garten.
4 Uhr Erbanungchnnde für Katholiken von einem katholisihen
Militargeiftlichen. 5.18 Uhr religiöser Vortrag: Thema: Werdet
voll Geistes. 7.15 Uhr Gemeinschastsstuude. 8.15 Uhr Vortrag
von Herrn Div.-Psr. Richtmann. — Pfingstmontag 5 Uhr
Gartenfest. Mittwoch 8.30 Uhr Vibelstunde. Donnerstag 8.30
Uhr Uebung des Gemischten Chors. Freitag 8.45 Uhr Uebung
des Pofounenchors. Samstag 8.30 Uhr Bibeküefprcch- und
Gebeistunde. Zu den Veranstaltungen wird l-erzl. cingeladen.
Israelitischer Gottesdienst. Psingstfch. Vorabend: Sams,
tag. 30. Mai. 8.45 Uhr (nicht 7 Uhr). Sonntag. 31. Mat.
Frühgottesdicnst 8 Uhr: Hauptgottesdienst 8.45 Ubr. Predigt
in deutscher Sprache 0.30 Uhr. Sonntag. 01. Mal. aboiid,
7 Uhr. Rkontaq. 1. Juni. FrühgoUcsdienst 8 Uhr. Haupt,
gottesdicnst 8.45 Mir, Predigt in sranzösischer Sprache 0.3» Uhr.
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