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tonnenweis« Dynamit schleudere. Da» Geschütz sei
all-rdings nur aus lutjt Entfernungen zu verwenden, aber
umso entsetzlicher sei seine Wirkung. Zuerst sollen er die Oester»
reicher bei ihren ftämpTcn mit den Serben verwendet haben.
Die Furcht in Dünkirchen.
Berlin. 20. Ilco. Aus Amsterdam wird dem »Verl. TgLl?
berichtet: Wie der „Telcgraaf" meldet, herrscht in Dün»
k i r ch e ii graste Erregung. Andauernd durchziehen sran»
zöjisch.-. englische und belgische Truppen, sowie zahlreiche Der»
wuifete die Stadt. Diese ist üfersüllt von obdachlosen Dlamen.
die teilweise mir Booten weiter befördert wurden. Das De»
f pcuft der Spionage breitet, sich in Dunkirchen immer
weiter aus. Wiederholt erschienen deutsche ..Tauben" und
warfen Bombe» aus die Stadt herab.
Die französischen Armeefliegcr.
Ifc&i't die Gepflogenheiten der sranz ösis ch < n . i: e e-
illeger macht «in M'.tarfeitrr von „Svcnska Dagviadri"
einige bemerkcnswcrte Angaben, die er einem Fachmann ver¬
dankt. Danach ist der Beobachter im Flugzeug in der Regel ein
Stabsoffizier, manchmal auch ein Subalternofsiziir oder sogar
ein firnciner, der für die Ausgabe besonders ausgeblldct ist.
Eine Kruppe dieser Beobachter wird von einem Chef beo Lust«
aujllärinigsdiciistcs befehligt, der den Abend vom Stabe einen
Rapport über die veiwendungsbereiten Fahrzeuge und die
am nächsten Tage vorzunehmenden Erkundungssahrten erhält.
Die Flüge werden.in einer mittleren Höhe von 2000 Dieter
vorgcnommen. niedriger als 1860 Meier über dem Feind zu
fliegen, wäre fast sicherer Tod. da dir Franzosen die Leistungs¬
fähigkeit der deutschen Äbwehrkanonen wohl kennen.
Bon den gepanzerten Fliigmaschinen waren zu Beginn
des Krieges fast keine vorhanden: ebensowenig hatten die
Franzosen bcwassuete Acroplane. Sie mutzten versuchen, wie
ans dem Kebiet der schweren Artillerie den unbestreitbaren
Borsprung Deutschlands einzuholen. Eine Fabrik liefert jetzt
wöchentlich zwei solcher Flugzeuge ab. Zn der Mehrzahl ver¬
wenden di« Franzosen aber immer noch die leichten Sport-
slugzeuge, deren Beobachter nur mit einem Karabiner
bewaffnet ist. Diese Acroplane sind alle nicht so gebaut, um
dem Beobachter die Ausschau nach allen Seiten bequem zu er»
möglichen.
Die Lage am Pserkaaak.
Amsterdam, Al. Roo. Der Berichterstatter der „Tijd" in
Slui» meint, wie das „Derl. Tgbl." erfährt, man müsse in
der Beurteilung der Lag« am Pserkanal sehr vorsichtig
sein. Di« Bevölkerung hat nach wie vor den Einbruch das, di«
Deutschen eine neue Schlacht an der Pser vorbcreiten, aber de»
Berichterstatter erachte cs als sehr gut möglich, das, dir Deur»
scheu versuchen, diesen Eindruck hcrvorzurusen, um ihr« Opera¬
tionen an anderer Stell« geheimzuhalten. Mit Bestimmtheit
behauptet der Berichterstatter, datz wahrend der letzten Tag«
und Nachte immerfort von Pionier- und Marinetruppen an
der Wiederherstellung des Schadens gearbeitet werde,
•fet an den Hasemoerkcn vonZeebrügg* durch dir englisch«
Beschietzung angerichtet würbe. Rach einer Meldung de»
..Tclcgraaf" aus Cluis sollen die in Brügge neu angekomme-
ncn deutschen Marinctruppen am Samstag früh nach der yser
abmarschiert sein.
Dir Diderstaufekrast Dtu1sch1«nds.
Rom. LS. Roo. Der „Mottino" veröffentlicht einen enthu»
6«jtzischen Bericht seine» nach Berlin entsandten Spezialkor»
rewondenten Antonio Scarfoglio, der von dem unerschöpf¬
lichen. geradezu phantastische» Reichtum Deutschland»
an immer neuen Soldat»« und wirtschaftlichen Hilf«»
Mitteln förmlich oerdläfft ist. Niemand, der heuta
Deutschland besuch«, könne glauben, datz diese» Land bereit»
seit vier Monaten den gewaltigsten Krieg bei Weltgeschichte
Ührt. An der Widerstandskraft Deutschland« zwei,
e l n. wie man da und dort t« Ausland auch in Italien, du,
fei verhängnisvolle Selbsttäuschung.
fmnrörircber Kriegsbericht.
w tteri«, SO. Rov. Amtlicher Kriegsbericht vom 29.
Nov., 11 Uhr abend»: Aui der ganzen Front herrschte Ruhe,
ausgenommen in den Argonnen, wo di» deutschen Angriff«
nicht erfolgreicher sind ol» früher.
W Paris» 30. Roo. Amtlicher Bericht vom 30. Rov., 3 Uhr
nachmittags: Zn Belgien blieb der Feind in der Defensiv«.
Wir rückten an einigen Punkten vor und behaupteten sicher
die von uno am il. Rov. bei Fal besetzten Punkte. Di« Be¬
schießung Saisson» wird zeitweilig ausgesetzt. Im
Argonnenwald würben mehrere Angriff» au» Bagatelle
zurlickgevorscn. Dichter Nebel liegt Über den Maashöhen.
Im Woeore beschütz der Feind ergebnislos Apremant. Zn den
Vogesen nichts neues.
B«$«d>e i« der Trott.
w Paris, 30. Nov. Polncarö, Biviani, Duboft untz
Defchanel besuchten am SamStag die Stellungen der Frm»
zosen in den Argonnen und die Stadt Clermont-en»
Rrgonne, welche völlig zerstört ist und wo sie baß Fort
Douaumont sowie die vorgeschobenm Stellungen besichtigten.
PolucarS verließ abends Verdun.
Di, »mtrale« Zaurnattste« », »ei französisch«« Front.
Rapenhage». 28. Nov. Der Kriegsberichterstatter de»
„Berlingske Tidende" drahtet au» Verdun: Die Korres¬
pondenten der nrutralen Länder erreichten gestern
aus ihrer Reise läng» der französisch-englischen Front Reim».
Die Deutschen, di« in Stellungen eine Meile nordöstlich von
Neims liegen, hatten dem Besuch dadurch einen besonderen
Charakter verliehen, datz sie ein furchtbares Bombarde¬
ment eröffnctcn. Ein erheblicher Schaden fei angerichtet
worden. Eine Granate sprengte ein Hau» nahe dar Kathedrale.
Das Bombardement erforderie mehrere Opfer der JivUfevill»
kerung. Ein Chausfrur der neutralen Zournalisten wurde
durch Granatsplitter verletzt. Di« Zournalisten wohnten heute
früh einem heftigen Artillertekampf in dem von d«n Franzosen
besetzten Teil des Argonner Waldes bei.
Mail««». 25. Nov. Nach dem »Torrirre della Sera" meint
man in Paris, daß die jetzige Lage nicht mehr lang dauern
könne, sondern datz entweder eine deutsche Offensive oder aber
eine solche Schwächung der deutschen LMtrn tnfeltz« von Teuy-
venverschiebungen nach dem östlichen Kriegsschauplatz eintreten
müsse. datz die Verbündeten die Offensive ergreifen könnten;
die bisherigen Ossensioen hätten nur örtlichen und taktischen
Charakter gehabt. Der ..Tcmps" wundert sich, datz die Fran¬
zosen die Deutschen noch nicht von den Hohen vertrieben
hätten. von denen aus diese Reims beschießen.
falsche Beschuldigung.
W Christi«,lia, GO. Roobr. Der norwegische Dampfer
„Nestordcr be'chuldigt wird, unter neutraler Flagge nörd¬
lich von Irland orulichc Minen gelegt zu haben, ist
Eigentum einer norwegischen Reederei, deren KlHital zum
«rosten Teil i:i englischen Händen ist. und war von einer Firma
rctiüicx;, gechartert. Infolge denen kann nicht die Rede da¬
von '«'n. datz cr Minen für Deutschland gelegt hat.
sfom serbischen siriegsschanplatr.
v Saloniki, 32. Rov. tWiencr Corrbürcau.) Eine Ablei¬
tung tc? II orwkgische» Roten Kreuzes ist von hier
nach Risch ab.iegnnge!'. Von Frankreich sind 50 Tonnen
Meoik-r:-n,ste und Verbandreng kur Serbien angelui.imen.
raustud Fliichtl'-oe ans Alts.'rbiei treffen in Rrnser»
birn i-'ii. .•faUrciii.e Fauiilien begaben sich nach Saloniki.
Die Sti'ilmung dor serbischen Be'ölkerung ist sehr gedrückt.
Russische Hitsr für Serbieu?
Lcudon. 27. Skco. ü.'ach c'iier Meldung der ..Times" aus
Zofia ist da» 15. russische Regiment aus 70 Barken mit
Runir und Proviant auf dcr Donau in der serbischen Stadt
R a d u j e v a z bei Regorin angclommen. Falls die Nachricht
wahr ist. lie^t eine arge Verletzung der r u mä »i \ di e«
'?{t a i i q I i: ii t vor.
Aas dem serbische« Herr.
W Sßitn, 20. Nov. Me die Korrespondenz Wilhem melde!,
ist General Bojovic, der Kommandant der ersten seelischen
Armee, wegen feines Rückzuges pensioniert worden. An
feine Stelle ist General Miste, der bisherig« Urücrchef des
Oberkommandos, getreten.
CirKiKh« Mgtberlcdt.
w Xn|MitiM|NL N. Xm. »ttltch« «tte^fettcht fe»
Hauptquartier,: Die Messe». fe» Wft am B. Kn. tu der Um¬
gebung von Toritak fchl»>a, und t» nördlicher Rt^
tung zurückwarfe«. besetzter, nachdem ft, Verstärkung«
erhalten hatten, eine Stellung t» de, Rah, von Kllitfchgendt.
Uns«, Truppe, nahmen et« Stellung von den fttnfe
lichen Linien ein.
«eitere UM «uselaiun st, de, HeUige, Kttst.
w K»uft»»1i»»»«l, 30. No» Dt, „Agenc, Ottomane" er¬
führt au« M«d t n a. datz 30 000 M > f e l m a n, n sich vm die
Heilig« Fahne geschart haben. Die Vegeisterung der
Bevölkerung sei groß. Tausend Mann hätten sich al, Frei¬
willige einschreiben lasten und am Grab« de» Prophe¬
ten geschworen, die Wessen nicht früher nlederzulegen,
als bi» die Recht« des Vaterlandes und de» Kalifates an¬
erkannt feien.
krgebeuhettssdresse an den Sultan.
W Konstantinopel, 30. Nov. Wie die „Wflencc Otto-
mnne" von zuständiger Stelle erfährt, ricfjtcten dio Notabeln
Egypten- an den Sultan eine gemeinschaftliche ?ldrrsse,
in der sie ihre unerschütterliche Anhänglichkeit
und Ergebenheit für das Kalifat ariödrttcken.
Amerika und der Krieg.
W München, 30. Nov. Der augenblicklich tn München wel¬
lende amerikanijehe Botschafter tn Berlin/ James W. Ge¬
rald, harte gestern eine Unterredung mit Herrn Eduard
Seirer-Difyen. liefe! dies« Unterredung berichten dir
..Münch. Neust. Nach,.": Auf di, Frage, wie sich die Lieferung
von Kriegsmaterial an Deutschlands Gegner mit der Erklärung
des Präsidenten Wilson zu Anfang des Weltkri^es vereinba¬
ren laste, antwortet« der Botschafter, er persönlich will« nichts
von solchen Licsemngen; aber falls sich die Nachricht iibor den
Transport von Llunition und Woffen aus der Union bestätigen
sollte, so sei die» nicht gegen das Völkerrecht. Die Sache» stamm¬
ten ja von Privatlies«ranten, und diese würden dasselbe für
Deutschland liesorn, wenn « drüben Bestellungen ausgeben
würde. Natürlich fet der Transport schwieriger und das Risiko
grötzer. Würden deutsch« Kreuzer bl« Schiss« mtt Kriegskontr«-
baiche für England aufgreifen, jo würben st« dies« kapern. Nie
und nimmer könne di, Negierung der Boreinigten Staaten
Ausfuhrverbote für solch, Waren erlasten, da der Verkauf von
Landeserzeugnlsten nicht unter ihre Kontrolle gestellt werden
könne. Al, die Union in Mexiko während de» letzten Krieges
Truppen landete, bracht« der deutsche Dampfer ..Kronprinzessin
Ccrilie" für die Aufständischen Massen dorthin. De>rselbe Damp¬
fer werde jetzt in den Vereinigten Staaten vor den englischen
Schissen geschützt, da er sich dotthin flüchten mutzt«, wie noch er¬
innerlich fein dürft«. Zum Schluss« bemerkte Evrard zu der
Mahnung an die Presse und das voll, sich jetzt nicht gegen Ame¬
rika zu wenden. dotz dte Stimmungdrüben zu Gunsten
von Deutschland und Oesterreich-Ungarn umzu¬
schlagen beginn«, was ja ein erfreuliches Zeichen sei.
Durch «ine korrelte Beurteilung der Lage werde diese Stim¬
mung auch weiter Fottschrttte machen. Zu Beginn des Ringens
sei der Nachrichtendienst nach der Union autzerordentlich schwer
zu bewerkstelligen gewesen. Daraus erkläre sich allein schon, datz
deutsche Nachrichten sehr spärlich nach drüben gelangen konnten.
Die Verhältnisse seien äuch beute noch nicht viel besser. Herr
Seirer-Disqen sägte dies« Mitteilung hinzu, di« Behauptung,
daß Nietzsches Machtphilosophie Schuld an dsesem Krieg« sei.
halte er sür absurd. Cr habe noch gestern nach Amerika ge-
schrieben, datz keine 200 Deutsch, Nietzsche genau kennten. Er
glaube die» mit Recht bolnruplen zu können. Er schlietze mit
dar Bemerkung, tn nicht zu langer Zeit würden di« Sympa¬
thien de» größten Teiles der Amerikaner auf der Seite de»
Rechts und der Gerechtigkeit stehen.
'gegen das Urteil des pariser Kriegs-
Gerichts*.,
IV Berlin. 20. Nov. (Amtlich.) Das Auswärtige Amt hak.
nachdem c» von dem ln Paris gegen deutsche Militärärzte einge-
lcitetcn Strafverfahren Kenntnis erhalten hatte, die Ver¬
nehmung des Oberstabsarzt«» Dr. Pust veranlaßt.
Dieser sagt« unter Ew u. a. aus: Er sei vom 7. bis ll. Eept.
Chefarzt de» Feldlazaretts Nr. 7 de« 2. Armeekorps in Lizy
gewesen. Um 2,15 Uhr nachmittag» befanden sich dort 405 Ver¬
wundet«. Deutsche, Engländer imb Franzosen. Da dar Wein
btt den vielen verwundeten verbraucht war, habe er seinem
ersten Lazarettinspektor befohlen. Wein gegen,Bon» zu requl-
rivren. Dieser brachte zwtt Fatz Wein zu fe «tat 100 Liter her¬
bei und sagte, datz er «Inen von nicht habe abgefen können,
weil niemand zugegen gewesen sei. Es sei lhm .v Di. Pust —
unerklärlich, wie man nur aus dt» Idee kommen kWite, datz
diejer requirierte Wein auf unrechtmäßige Weise erworben wor¬
den sein sollte. Beglaubigte Abschrift der Aussage ist den ame¬
rikanischen Botschaftern tn Berlin und Paris zugestellt worden.
Wegen rechtmäßiger Einlegung der zulässigen Rechtsmittel
durch einen vertrauenswürdigen Berteidigsr ist Vorsorge ge¬
troffen worden.
Französisch« Inst't-
Die »Franks. Ztg." erfährt Über die Schuldlosigkeit
der tn Part» verurtetlten deutschen Krankenschwe¬
stern, datz die angeklaglen Diakonissinnen, die beschuldigt
waren. Leibwäsche. Anzüge und Verbandsmaterial entwendet
zu haben, tn unzweideutiger Weise diese Beschuldigungen ent¬
kräfteten: sie hatten olles von den katholischen französischen
Schwestern für di« deutschen Soldaten zum Geschenk erhalten,
zum Dank für die Hingabe der deutschen Diakonissinnen. Trotz¬
dem hat da» Pariser Kriegsgericht neun der Kranken¬
schwestern zu Eefängnt« bl» zu neun Monaten
verurteilt.
W Kopenhagen. 29. Rov. ..Politiken" bemerkt zu der Ver¬
urteilung der deutschen AerZte in Paris: Selbst
bei größter Vorsicht und Beachtung fireitftffci Neutralität ist
man geneigt, sich gegenüber dem Urteil des französischen
Kriegsgericht fteotisth zu verhatten. Es ist änderst wahrschein¬
lich. daß das Urteil in höherem Maße diktiert ist von der
Leidenschaft de» Augenblicks und fein Wunsche,
einen moralischen Flecken auf den verhaßten
Feind zn setzen, als von der Liefe zur Wahrhaftigkeit
und Gercchttgkett. Aus den Briefen Dr. Ahrens geht hervor,
daß unter den schwierizstcn sanitären Verhältnissen alles getan
woichcn ist, was getan werden konnte. Daß er eii'e Anzahl
französischer Denoundeter ohne Pflege gelassen habe, sei mög¬
lich. aber auch erklärlich, da cr als einziger Arzt der betreffen¬
den Fclvlazarette unmöglich alle vorliegende Arbeit erledigen
konnte. Die Beschuldigung, die sich auf die Beteiligung an
Plünoernng basiere, betreffe so vöüig gleichgültig« Dinge.
Einige Flaschen Wein und Likör, die sie vorsanden, requirierte,,
sie in Uebereinstimmung mit dem Kricg-gesetz. Die Angellag-
ten leugnen nicht, selbst etwas von dem Wein genossen zu ha-
fen. Wenn man aber hört, wir sie selbst gelitten und sich in
gleichem Maße sür Franzosen und Deutsche geopfert habe» —
wie selbst französische Zeugen anerkennen — und unter r«lch
verzweiselren Umständen sie arfelteten. so ist kein vernünf¬
tiger Grund vorhanden, eine hochnotpeinliche Rechtssache ein-
zuleiten wegen einiger Gläser Wein. Auch in Frankreich ist
d'e Presse keineswegs erfreut über das Urteil. ..Politiken"
schließt: Wir bedauern den Haß. der iin,zwcisclhoft zu
Repressalien führen mutz gegenüber solch angreifbarem Urteil.
Wenn die kriegführenden Mächte er^mit solchen Mitteln
beginnen, n nschu ldi ge Ae rzte. die mühevoll ihre Pflicht
tun. und srrankenvsleger, Sie gefangen genommen werden, mit
Strafen und Gefängnis zu bedrohen, was dann?
vanitielegramm des Kaisers
an ürnrrai von Mackensen.
N' Danzig. 20. Nov. Der Kaiser hat an den Eeneral
der Kavaüerie v. Mackensen folgendes Telegramm ge¬
richtet:
..Die neunte Armee hat unter Ihrer bewährten, sicheren
Führung ln schweren, aber von Erfolg gekrönten Kämpfen
sich von neuem unllbertriWich gezeigt. Ihr« Leistungen tn
dtzn verflsßmmn $«üi werden «fr «dr»ll>Nch, Beispiel» fk
Ä*. luwwn nt tantotttt b« Grschlchg, «chatten Mat»
S«l S p e ech » St« ft« Ihre» «et«sfltch» Trupp«» »tt
, Mtt««» Mi«tlt4«a Samt« ««, ft« sch dad»rch z, MM*
m «llnstM datz ich SMm» de» Otftta Po« U 9fcttta Kt-
MM, da>« ZnflgUi« tch Ih»« zugeh», lassen m*c.
Satt stt fetart mtt Ich»« und »seit» Fach»«.
Wilhalm I. R.«
(fenetef ». Mockeusa» gab Mas« Telegramm tn ett»»
Armeebefehl bekannt «ch fügt, ttaai: ^Zch ftcuc mich^met-
nt» siegreiche, Truppen eine solch» Anerkennung zur Kenntnis
bringen z, Birnen. Das verdienstkrssz gilt d« ganzen neu»-
t« Arme«.*
khrung fiindenburgs und Cudendorffs.
Vf Posen. 80. Nov. Kaiser Franz Josef Hat an
Eeneralseldmarschall v. Hindenburg und dessen General»
stodsches v. Ludendorss au» Anlaß ihrer Beförderung
GlUckwunschtelegramm« gesandt. An dem Telegramm an s.
Hindenburg führt der Monarch u. 8. au», daß t* ihm Bedürf¬
nis sei. zu bekunden, wieviel begründete Hochschätzung er und
feine Wehrmacht dem Eeneralfeldmarfchall zollen, und ernennt
ihn zum Oberst-Inhaber seines Znf.-Regts. 69. Zn dem Te.
legramm an v. Ludcndorff spricht der Kaiser den Wunsch au«,
datz es diesem vergönnt sein möge, auch weiterhin in gleich vor¬
bildlicher Weise und in bewährtem Einklang mit dem ösler.
reichisch.ungarischen Generalstab an der Seite v. Hindenburg»
zu wirken.
*
Eeneralseldmarschall o. Hindenburgk
Hannover. 29. Nov. Eine Huldigung sür Generalfeld-
marschall v. Hindenburg wurde heute Mittag dadurch
veranstaltet, daß Ai« vieltausendköpfige Menschenmenge noch
der Billa Hindenferg» zog. um der Gemahlin des ge¬
feierten Heerführer» herzliche Glückwünsche zu dessen Erheb¬
ung in den höchsten militärischen Rang darzubringcn. Der
Turnerschaft. von der die Anregung zu diesem Zug au»,
gegangen war, schlossen sich so viel« Teilnehmer aus ollen
Kreisen der Bevölkerung an. daß der Zug eine uniibcischdare
Ausdehnung ainiahm. Rach Ankunft de» Zuge» bet dcr Billa
hielt Redakteur Dr. Hugo eine Ansprache, tn der er hervor-
hob, datz Gott dem deutschen Volke tn dem gewaltigen Ringen
um sein Dasein und seine Zukunft große Führer gegeben habe,
von denen das tapfere Heer schon zu herrlichen Siegen geführt
worden set. Die schwerste Ausgabe sei Hindenburg zugesallen;
die russischen Heeresmassen sollten di» deutsch« Wehr zcrschm»^
lern, aber di« Siege von Tannenberg und.Kutno hätten dies«
Hoffnung vernichtet. Große Aufgaben seien zwar noch zu er¬
füllen. aber der bisherig« Verlauf des Kriege» habe uns de»
Glauben in die Brust gefentt, datz Gott auch ferner mit unseren
Waffen sein werde. Der Redner schloß mit herzlichen Glück,
wünschen, die tn ein Hoch aus Gcneralfeldmarschall v. Hinden¬
burg und dessen Gemahlin ausklangen. Frau v. Hinden-
burgdankte bewegt in kurzen, herzlichen Worten für dt«
Ehrung. Mit dem Gesang ..Deutschland, Deutschland über
alles" fand die Kundgebung ihren Absckiluß. An Generalfrld-
marschall ,. Hindenburg wurde folgende» Telegra««
gesandt:
Hannover» dankbare Bevölkerung hat heute ln endlos«»
Scharen jubelnd Ihrer hochverehrten Gemahlin di« herzlichste
Elückwünfche und di« liebevollste verherung zum Aus¬
druck gebracht. Mit unerschütterlichem Vertrauen auf Eu«r
Exzellenz wettere glänzende Führung der tapferen deutsch»
Ostarmee sprechen die hannoverschen Mitbürger und Mitbür¬
gerinnen die herzlichsten Glückwünsche zum Eeneralfeldmarfchall
aus. .
*
W Konstantinopel, 80. Nov. Anläßlich des neu« n Sieg«»
v. Hindenburg« sendet der Tanin" ln einem schwung-
vollen Leitartikel einen begeisterten Grutz an Denrralfeldmar-
scholl v. Hindenburg und bewundert di» Größe de» Stege«,
ebenso wie dl« Bescheidenheit, mit der v. Hindenburg im S»
gensatz zü der russischen Prahler!«, darüber spreche. General-
fcldmarschall v. Hindenburg habe auf den glorreichsten Selten
der Weligeschichte seinen Namcipeliigetragen, der nicht nur voa
Den Deurichen, sondern auch von den AtriUür» ver ganan
Welt mit Ehrfurcht rühmend genannt werde. Zn diesen
Zeilen — sagt der „Tanin"— di« wir schreiben, um dl« Liede
der Osmanen zu v. Hindenburg zu verdolmetschen, möchten »ft
betonen, daß dieser Feldherr, weil er die wichtigsten Sieg« ge¬
gen die gröhten Feind« de» Islam» errang, al» der wahr«
H«ld nicht nurdt»G,rmanent«m»,f»ndern d«»
ganzen Islams begrüßt wird.
Die Stimmung i« SPanien.
w Verlia. 1. Dez. Aus Madrid wird vom 29. Nov. gs-
meldet: Bei der Eröffnung de« P»rlam«nls erNärt»
Ministerpräsident Dato, dt« Regierung halte »n der strengen
Neutralität fest. All« Parteiführer, mit Ausnahme fe»
Radikalen Lerrvux. erklärten ihr volles Einverständnis mit der
Regierung. — Di« allgemeine Stimmung schlägt
stark zugunsten Deutschland» um.
Die Lage ln Marokk«.
Aus Marokko wird von bedeutenden Unruhen
de« Kabylen in der franzölifch«n Zone berichtet.
In Casablanca sollen eingcdrungene Mauren die franzö¬
sischen Behörden und das vorhandene Militär angegriffen
haben.
Berlin. L7. Nov. 20V England er wurden gestern nach¬
mittag wieder aus Berlin nach Nuheleben gebracht. Aus
Eroßbcrlln bcfiieden sich jetzt über 700 Engländer im Lager.
Ministerprasifeat De. v. Hertling reiste »ach Berlin.
W München. 80. Nov. Dr. v. Hertling hat sich heut» in
dienstlichen Angelegenheiten nach Berlin begeben.
Wie». 28 . Nov. Wie die ..Tägl. Rundschau" mitiellt. «r-
klärte ein höherer Offizier dem Kriegsberichterstatter der
Reichspost: Unsere Unternehmung«« schreiten er folg¬
te i ch sowohl im Norde« wie im Süden fort, doch wäre str
jeden Fall ruhige Beurteilung der Sachlage erwünscht.
Genf. 28. Nov. Während die nach englischen und ita¬
lienischen Quellen in der französischen Presse veröffentlichten
Nachrichten vom östlichen Kriegsschauplatz gestern
feststellten, datz di« Aktion bei Lodz zu einem großen entschei¬
denden Stege der Nüssen geführt worden seien, erwähnt
die heutige Havas-Meldung von alledem nichts, sondern be¬
gnügt sich mit folgender Nachricht: Nach einer offiziellen Not«
bestätigt sich, datz die russische Gegenoffensive zwischen Weichsel
und Warthe die deutschen Korps, die auf Brzczin östlich Lodz
vorgerückt waren, in eine äutzerst schwierige Situation gebracht
hat.
Ein amtlicher russischer Bericht ist heut« Nacht über¬
haupt noch nicht eingelaufen. Man sieht daraus, was von dem
großen russischen Sieg zu halten ist.
Di« Flotte der Verbündeten im Mittelmeee.
Zürich, 28. Nov. Die ..Stampa" berichtet au» B a r i. di«
englischen und französischen Kriegsschiff« inder Adria
hätten ihre Stellungen vor Cattaro aufgegeben und
sich im Aegäischen M«r« vereinigt. Wahrscheinlich werde dem¬
nächst einvorgehengegendie D.ardanellen unter¬
nommen.
Japan» Roll«.
Cheistiania, 20. Nov. Aus Tokio wird dem ..Temps"
telegraphiert: Der japanische Ministerpräsident soll erttätt
haben, daß Japans Teilnahme am Krieg mit der Erofee«
ung von Kiautfchau nicht abgeschlossen s«I.
Verschickung fee Verwandte, de, Khediven.
Athen. 29. Nov. „Neon Bsty" meldet au, Koirok Sämt¬
liche verwandten d,» Khediven wurden wegen tue-
kophiler Haltung nach Malta geschickt, einschließlich de» >»m
khediven ausersehenen Onkel».
W Konftontinopel. 28. Rov. Di« türkischen Blätter veröf¬
fentlichen anläßlich de» fünften Stege» der verbündeten öfter-
reichifch'ungorischen.und deutschen Arme«« über dl« Ruft«»
ausführliche, labende Würdigungen.
«esST
Rem-Ysel, 27. Ro». Zapatck tu M« 6tett fOUfkb
«ln, L'r«» marschiert geg«n Ihn, Der MM plünd«,t
»iel« Hänser. ~ ^ ^ ^
€rdb«ben. .
W «tfea. SO. Nov. Gestern wurde ein starker E r d st o tz in
Westgriechenland und auf den Ionischen Inseln wahrge¬
nommen. Der Herb fe» Beben» liegt zwischen ilcwla-i
unfc Korfu. In Leuka» sind mehrere Häuser e i n g e -
stürzt und drei Perfonen getötet worden. 2r>
Schaden ist beträchtlich.
EIlak-Loll,ringen.
vom Metzer Bistum.
Ans Metz, 25. Nov. wird der „Str. Post" geschrstbr^: Be¬
kanntlich diente bisher dem-Bistum für seine amtlichen
Kundgebungen, die im 2Ü. Jahrgang erscheinende „Kcvitc
tcclcsiflJtiqnc de Metz“. Wiewohl Lothringen eilt zu
Prozent keutschsprachigcs Land ist, erfolgten die Aerloul-
barungen dcr bischöflichen Behörde unter der Ucbcrschrik:
„Comtm«nirnCir>n» officiellci de levcchi“ a N 0 sch l t eßlt ck,
in französischer Sprache. So noch in Rr. » vom
August dieses Jahres. Kein Wunder, wenn die auch sonst durch
manches Vorkommnis genährte Vorstellung unausrottbar schien,
daß Französisd, die Amissvrache des Metzer Bistums sei. Eine
Wandlung zum Bessern bedeutet die soeben zur Ausgabe ge¬
langte Nummer, in der — wenigstens in dem uns vorliegenden
Exemplar — der Titel „Revue Rciiu-instique de Md/“ über.
Haupt in Wegsoll gekommen ist, die sich aber als Fortsctzunx
der „Revue" deutlich kennzeichnet. „Amtliche Mitteilungen fes
Bischöflichen Ordinariats Metz" bilden den Inhalt. Die Ver-
fügungcn sind zuerst in deutscher, dann tn französischer Sprache
wiedcrgegebcn. Merlwürdlg. datz erst das Kriegsjahr 1014
kommen mutzte, um im Amtsblatt eines deutschen Bischofs der
deutschen Sprache den ihr gebührenden Platz zu erobern! Von
dcr „Revue Hrclcsiast k|mc“ alten Stils Höste» wir zuversicht¬
lich, datz sic endgültig in der Versenkung verschwunden ist. Der
Forlsetzung der „Amtlichen Mitteilungen" sehen wir mit In¬
teresse entgegen. Insbesondere werden weite frreise gern bald
«rsahren, welche Stellung der Metzer Obcrlstrt zum Fall
Colli ii «innimmt und ob er den von ihm einst mit der
Würde eines Ehrciidoiiihcrrn geschmückten, nunmehr des Hoch¬
verrat» angeklagten Führer des lothringischen Nationallomu»
ebenso ans der Liste der ihm unterstellten Priester streichen
wird, wie das Bischof Fritzen mit Abfe Weiterte getan hat.
Die bischöfliche Behörde teilt folgendes mit: Laut Ver¬
fügung de» stellvertretenden Generalkommandos des 10. und
2t. Armeekorps, kann den Anträge» auf Umbestlmmung
der bereits für den Dienst mtt der W a f f e a u s g e h o b e n t »
Theologen für Sanitätspersonal entsprochen
werfen. Die Anträge sind der zuständigen Ersatzkommissio»
durch Vermittlung der bischöflichen Behörde vorznleg««. Dt«
Herren Pfarrer werden ersucht, die Theologen ihrer Pfarrei,
ble für den Dienst mit der Waffe bestimmt worden sind, oder
bereit» als Rekruten eingczogen worden sind, baldigst mit
dementsprechendeil Weisungen zu versehen. Im Auftrag«:
Z. Adam.
Zur Austtäkung der besetzten seanzösischen Landeoteile.
Stratzburg. 28. Nov. von der deutschen Regier¬
rung wird tn den besetzten Landesteilen Frankreichs nunmehr
in franzöf tfcher Sprach, eine Zeitung verbreitet
zum Zwecke der Aufklärung der Franzosen Über di« tatsächlich«
politische und militärisch« Lag«. Zn dem Crössnungoarilktt
wird gesagt, daß dt« von A«U zu Zeit erscheinende Zeitung sich
nur aus durchaus authentisch« Tatsachen stützen und nur dia
reine Wahrheit bringen werde. Die Bevölkerung, die von der
Press« und der Regierung ihr«» eigenen Lande» und der Eng¬
lands auf da» schwrrfte getäuscht worden sei, werde sich davon
überzeugen, daß all« di« verleumderischen Lügen, die ein«
korruptioe und lügnerische Press« in der ganzen Welt verbreitet
hat. nur ein feiges Mittel waren, um einem Feinde zu schade»
den man mit ehrlichen Mitteln zu bekämpfen sich zu schwach
siihNe'. Nicht» werde den endgültigen Sieg der Wahrheit auf»
halten können: da»'reine Urteil, der gerechte Geist, der rittefe
liche und edle Charakter de» wahren französischen Volke« werfe
diese» bald erkennen lassen, wie e» von stiner Regierung und
seinen Verbündeten hintergangen ist.
Fett o»n Schuld.
Eiraßburg. 27. Nov. Der .Franks. Ztg." wird von hiez
gemeldet: Ein« Anzahl Einwohner au» D a lh e I m. die ft*
her Ur Landgerichtsgesängili» in Zweibrücken unlergebrach»
waren, sind auf Anordnung der Mtlitärbehörde entlasset
worden und nach Dalheim zurückgttehrt. Die eingehend q»
führten Untersuchungen haben zu dem Ergebnis geführt, daß
die Entlassenen nicht auf deutsche Truppen, die durch Dal^
heim gezogen sind, geschossen haben.
Lanfeanereat.
W 0lrsfci»fg, 90.5Roo. Da» Kriegsgericht t» Ne««
dreifach verurteilte laut „Str. Post" am 24. Nov. den Han¬
delsvertreter Alfons Becheln aus Steinbach fei Mül¬
hausen wegen schweren Landesverrats zu 12 Jahren Zuchthaus,
Er hatte den Franzosen die deutschen Stellungen und Truppen«
bqwegungen verraten. Zwei Mitangeklagte wurden wegen
Mangels an Beweisen freigesprochen. Ferner wurde der Kell¬
ner Ebel« aus Mülhausen zu zwölf Jahren Zuchthaus und
zehn Jahre» Ehrverlust verurteilt, well cr zwei Schutzleute an
die Franzosen verraten und ihre Verhaftung veranlaßt hatte.
JJfrfMifllitorljvidjlm.
Ordensvettrihungrn in der Kgl. Bauer. Armee.
Das Eiserne Kreuz l. Klasse erhielten u. a.: fer Jnsantorist
Heinrich Freundlich des 23. Znf.-R«Hts: das Eiserne Kreuz
L. Klasse erhielten u. a.: Oberst Dünner, Kommandeur de«
23. Ins.-Regts.. die Majore: Hudler. Bataillons-Komman-
deur. von Weech. beim Stabe, und Casella, Kompagnie¬
chef. des 23. Znf.-Regto.. die Hauptteute: Bayer, Menth,
Korzendorfer. Brau», Ferber. Bauer, Rehm,
Ellhauer und Be Hel, Kompagniechefs, "und Silar-
bona des 23. Znf.-Regts.. die Oberlts.r Karl Möhler der
Reserve des 4. Znf.-Regts.. Hoffma » n, Schult, und
Klahr des 23. Inf.-R^gts.. Hugo Krüß, Otto Böhler,
Karl Rieth, Franz Erd mann und Hermann Gtes fer
Reserve dieses Regiments, di« Leutns.: Kühl. Sch.'ler und
Hermann S ch ü tz des ck. Znf.-Regts. Joseph E n g l e r t. Bern¬
hard v s l r« t, ernst Schuster, Paul W t»t IN a n n. Zoseptz
Meyer, Heinrich Schweinsteiger und Karl Heyer der
Reserve dieses Regiments, S ch w e m m e r und S ch l a g des 8.
Znf.-Regts.. Maderholz. Müller, Beckstein. Brück-
»er. Baumbauer, Schmid, Kappel i„ft> Reil de»
23. Znf.-Negts.. Johann Disquü. Georg Dnthw«i ler.
Hugo Heim, Idnaz Herold, Gustav Müller. Alf.ed
Dickhaut, Karl Ludwig, Jakob Müller, Friedrich
Glaser, Theodor Müller. Fran Pceoroni und Kurt
Reppich der Reserve dieses Regiments, von den ftrafti'ah:-
truppcn der 0 . Armee: vom ck. Znf.-Regl.: fer F.-ldivevci Jakob
Sand, der Bizefekdwrfel Michael Stein, dir Bizeseldw.-ssel
der Res. Alfred B u ch h o l d und August Knittel. v:r Falin«
rich Osk. Schneider, der Sanitäts-Sergeant Franz Schütz,
die Uuicrossizicre Germanus Levy und Hermann Sebald,
der Unterojjizler der Res. Johann Lettner, die Gefreiten
Christoph Assel und Friedrich Weiß, die Infanteristen Lud¬
wig Schneider und Chrysant Biermeier. vom Reserve»
Z»f.-Regt. Nr. ck: die Unteroffiziere Schübel und Zobainr'
Volker, der Sanitäts-Untcrofsizicr Wolfgang Schleich,
der Untorossizier der Res. Rodcrich Müller, dcr Gefreit»
Tück, dcr Gefreite der Rcs.Philipp He rt er ich. die Infan¬
teristen Ludwig Frank, Nikolaus Karl. Hermann Mühl»
selber und Joseph Jorg, die ReservistenAldin Bebel,
Martin Sieber und Karl W e i g l«t n, die Landlvchrman»'
ner Johann v o l k m a n n, Simon Kern und Ioh. Huber,'
vom Landwehr-Znf.-Regt. Nr. 8: der Offiziersstellvertret«'
Franz M e r t e n ». der Sergant Georg B a i e r l. die' Ilnte»,
ofsizivT« Albert Deutsch und Johann Ewald Menzel, dt»
Gefreiten Georg Boegler und Kurt Kl in dt, die Land^
wehrmänner Heinrich E g l t. Joseph Metzger, Joseph E o «,
neck, Joseph Buch, Jakob W«t»h«tmer. Gottht»
Grauer, Adam Rupp. Joseph Lat«,. Hugo ZaschiE?
Paul Münch, Wolsgang vier sack und Johann Ban»
mann.
Verantwortlicher Redakteur: % Rehme.
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