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-Nr. 15 D i e Th alfpe vre 119
Die Arbeitsweise der einzelnen Filterkänimern ist nachstehend aufgeführt.
Filter¬
kammer
Nr.
Anta߬
zeit
Tage
Betriebs-
. zeit
Tage
Filtergeschwindig¬
keit in
24 Stunden
m
Filter¬
kammer
Nr.
Anla߬
zeit
Tage
.Betriebs¬
zeit
Tage
Filtergeschwindig¬
keit in
24 Stunden
m
I
30
53
1,0— 2,5 .
II
47
36
1,0—2,5
tt
3
20
3,0
tt
3
14
3,0
1
34
• 2,0—2,7
tt
3
31
2,0—2,7
-
3
35
2,0
tt
3
30
2,0-2,7
3
17
2,0
tt
2
24
2,0
»
3
40
2,0—2,5
t!
2
28
2,0
III
3t
52
1,0-2,5
IV
22
50
. 1,0-2,5
O
22
3,0
tt
3
12
3,0
n
O
3L
2,0-2,7
tt
3
31
2,0-2,7
3
30
2,0—2,7
tr
3
30
2,0
2
25
2,0
tr
3
17
2,0
V
2
28
2,0
tr
3
42
2,0—2,5 */
V
43
29
1,0 -2,5
VI
29
50
1,0-2,5
3
20
3,0
3
20
3,0
0
o
31
2,0—2.7
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, 33
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3 i
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2,0
3
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n
3
26
2,0
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2,0
"
3
31
2,0—2,5
tt
3
34
2,0 2,5
Yll
36
45
1 ,5 — 3.0
VIII
46
28
1,5—3,0
2
41
3,0
9
39
3,0
3
39
2 0_2 7
3
39
2,0-2,7
3
26
2,0
3
21
2,0
tt
3
20
2,0
n
3
33
2,0
IX
46
24
1,5—3,0
X
36
28
1,5—3,0
n
7
44
3,0
11
44
8,0
it
3
3:1
3,0
3
28
3,0
ff ,
3
30
9, 0—2 7
3
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2,0—2 7
n
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30
2,0
tt
3
26
2,0
ir
2
47
2,0
tr
2
37
2,0
XI
41
45
1,5—3,0
XII
41 .
47.
1,5—3,0
tf
3
36
3,0
tt
11
15
6,0
tf
3
20
3,0
tt
3
20
3,0
3
30
2,0-2,7
3
30
2,0-2,7
tf
3
28
2,0
2
47
2,0
tr
2
32
2,0
u
3
33
2,0—2,5
Die Anlaßzeit der Filterkammern, d. h. die Zeitdauer,
welche erforderlich ist, um das Füllmaterial, insbesondere die
Sandschicht, zur Filterung vorzubereiten, betrug zuerst 22—47
Tage, und ist diese lange Zeitdauer auf die unreine Beschaf¬
fenheit des gelieferten Filtersandes zurückzuführen.
Später betrug die Antaßzeit nur noch durchschnittlich 3—4
Tage, und wird man für die Folge, solange eine Erneuerung
Ler oberen Sandschicht nicht erforderlich ist, mit dieser Zeit¬
dauer rechnen können.
Die Betriebszeit der Filterkammern, d. h. die Zeitdauer
der Filtrationsfähigkeit betrug durchschnittlich 32 Tage, und
muß mit Rücksicht auf die im Stauweiher bereits erfolgte Vor-
fittriruug als eine verhältnismäßig kurze bezeichnet werden;
dieselbe ist abhängig von der Beschaffenheit, bezw. von dem
Planktongehalt des Rohwassers. Die für die hiesigen Ver¬
hältnisse passendste Filtergeschwindigkcit bezw. die Leistung pro
qm Filterfläche, beträgt 2 m in 24 Stunden.
Versuche, die Filtergeschwindigkeit bis zu 6 m zu steigem,
haben ungünstige Resultate ergeben, und wird man eine Fil¬
tergeschwindigkeit von 2—2,5 m beibehalten müssen.
Um die hohen Kosten, welche durch das häufige Reinigen
der Filterkammern verursacht werden, zu vermeiden, bezw. die
Wirksamkeit der einzelnen Kammern zu erhöhen, und damit
auch stets eine größere Zahl von Reservekammern zur Verfügung
zu haben, wurden Versuche mit Vorfiltern, bestehend aus Filter¬
tüchern, zu dem Zweck gemacht, das Plankton, bezin. die im
Wasser enthaltenen Infusorien und sonstige verschlammende