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H Süddeut, ch« Hausfrau
Rechtsfragen
nm das „Haustier Biene"
Rem Imker wird bestreiten, daß Bienen zu-
mei!:n den Menschen stechen, und doch lehnt
cs jeder Linker ab. sich für ein derartiges Attentat
seiner Bienen in Anspruch nehmen zu lassen. Vae
dürste eigentlich auch keinen Anlaß zu Streitige
Feiten geben, die Bedeutung der Bienenzucht ist
unbestritten i man we-ß mehr van ihrem Nutzen als
ran Schäden. Dennoch werden die Berichte öfter
angcrusen. »in darüber zu entscheiden, wo Bienen¬
stände stehen dllrsen und wo sie nichts zu suchen
haben, wer genügend Rcnntn-ssc über die Bienen¬
zucht besitzt, wird sich nicht gleich van den Bienen
bedroht sllhlen. Daher ist es selbst innerhalb des
Stadtbereich:s möglich. Bienenvölker zu halten
Am Stadtrand wird man sogar sehr häufig Bienen¬
stände finden, und Gärtner. Kleingärtner. Siedler
halten gute Nachbarschaft mit dem Imker. weil sie
wissen, daß seine Bienen für dlc Befruchtung vieler
Pflanzen von säst unschätzbar hohem Nutzen sind.
Aber cs gibt dann auch Menschen, die sich durch die
Nähe eines Bienenstandes gestört fühlen. Vae führt
sogar, wie das soeben erschienene $cft 4 der Zeit¬
schrift .Recht des Reichsnährstandes" in einem Bei¬
trag über die „Zmmission von Bienen" darlegt, zu
Anträgen an das Gericht, es solle den Imker dazu
anhaltcn. daß seine Bienen die „Linwirkung" aus
das Nachbargrundstück unterlassen. Derartige An¬
träge bezwecken natürlich nichts anderes, als die
Bienenhaltung zu verbieten. Zn der äat hat sich
auch ein Amtsgericht ohne Znaugenscheinnahme des
örtlichen Sachverhaltes und ohne die Befragung
eines Sachverständigen zu der Feststellung ver¬
standen. daß Zmkereibicnen keine Haustiere seien
und daher auch nicht in wohnbereichen gehalten
werden dürsten. Line derartige Beurteilung würde
zur Folge haben, daß die Bienenzucht nur noch
fernab von seglicher Behausung, von jedem Acker,
von jeder Straße betrieben werden könnte. Vas
aber ist weder notwendig noch gerechtfertigt, und
darum geht die richterliche Lntfchcidung höherer
Instanzen in derartigen Fällen überwiegend dahin,
die „Zmmiffion der Bienen" zu verneinen und
etwaige Klagen auf Unterlassung der Bienenhaltung
abzuweisen.
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