3<bct DelliagspfUchtige ha» feitet dafür Sarge zu Nagen, - sein« Erklärungen rechtzeitig Leim zuständigen Steuer- kommiffai eingereicht werden.

Degen den. der sein« Vermögens, und Einkommens»««, »ungen nicht rechtzeitig abgibt, können Geldstrafen bi» zu vl« Mk. für jede Fristversäumnis festgefetzt werden; außerdem wird ihm ein Zuschlag van 5 1V v. H. de» geichuldeten SVehr- beitrag» auferlegt.

Unrichtige oder unvollständige Angaben in der Vermögens- oder Einkommenserklärung find mit einer Geld­strafe bi» zum zwanzigfachen Betrage des gefährdeten Wehr- beitrag» ln gcwiffen Fällen, daneben mit einer Gefängnisstrafe bis zu 6 Monaten, bedroht.

Gibt jemand gleichviel ob er tatsächlich einen Wehr­beitrag zu entrichten hat oder nicht Vermögen oder Ein­kommen an. das bisher der Landessteuer entzogen worden ist. so bleibt er von W kandesgesetzlichen Strafe und von der Verpflichtung zur Nachzahlung der Steuer für frühere Jahre frei.

Die Stelierkaffen ziehen den Wehrbcitrag ein; st« sind an­gewiesen, auch freiwillige Beiträge anzunehmen: ebenso werden Zahlungen de» Wehrbeitrags schon vor der Veranlagung an­genommen.

Im Interesse der Steuerpflichtigen erscheint es dringend geboten, dost diefe '4Vekanntmo.chung weiteste Verbreitung finde!. Eine Versäumung der Erkliirungssrist hat für die Steuerpflich­tigen schlvcre Nachteile zur Folge, auch wenn er keine persön­liche Äussordcrmig erfüllen hat. Die Veranlagung des Wehr- Leitrags ist außerdem dis letzte Gelegenheit, eine zu niedrige Veranlagung zur Kapital- und zur Lohn- und Besoldungsstencr ohne Weiterungen richtig z» stellen.

3 . JPavis <& Riegel

9bh Klein - Par/serstrasse

Möbelstoffe , Teppiche Gardinen.

Ans Kindt und Land.

Metz, den 21. April 1914.

* I I o l t e nver ein. Mittwoch, 25. April, abends 8.50 Uhr, wird Herr Kapitän z. See «. D. Frhr. v. M e e r s ch e t d t - Hüllessenr zugunsten der Gruppe Metz des Deutschen Slot« tenveceius imViirgribrüu" zu Metz «inen Vortrag halten über: lj Das ,m deine Lchlachtschiff und feine krandhabung im E-esecht. 2j Bei Tag und Nacht an Bord eines Kriegsschiffes. Im zweiten Teile des Vortrags werden fodana Lichtbilder vor- geführt (mit Erlmiternngen). Alle diejenigen, welch« den Redner hier schon spicchen gehört haben, werden sich sicherlich den Hochgenuß seiner unübertrefflichen Darstellungsweise nicht enlgehen lassen. In den Pausen finden Musikvorträg« statt. Zur Deckung der ilntostrn ist beim Eingang ein Eintrittegeld von 25 Psg. von sämtlichen Herren zu entrichten. Die Damen haben in Begleitung de» Familienvorslandes freien Zutritt. Soldaten vom Feldwebel abwärts und Schüler zahlen 15 Psg.

* Friede im Baugewerbe. Alan fchreibt uns: Gestern vormittag ist der Lohnkorlf zwischen dem Deutschen Arbcilgcberbunde und dem Zweigvereine Rietz des Deutich.m Bauarbeiterveibaiides endgültig abgeschlossen und unterschrieben worden. Es ist somit die langersehnte Ruhe im Bauhandwerk, wenigstens soweit e§ die Maurer, Bauhilfsarbeiter i» Maurer- und Beiongeschäfte», sowie Erdarbeiter. Lnginomaurer, SEr- Putzer, ZemenlarbeUer und Zementsacharbeiter betrifst, singe-« treten. Die Forderungen der Steinhauer haben sich allerdings bisher nicht rollig in Einllang mit den Zugeständnissen der Aibeiigebcr bringen lassen, doch ist man in den langwierigen und schwierige» Tarisverhandlungen zu so vielen Neberetnstim- »uingeii gekommen, dost cs schließlich gelingen wird, die strit­tigen Puntle aus der 'ellell zu schassen und eine Einigung zu erzielen. Der Tarif d<a Baugewerbes hat Gültigkeit für die Orte Metz. Monligny, Eablo», szoipsübniigsplatz Freskaly ohne die Schiestslände Lnlg, Palli-restal bis vor Dalliöres mit Les Bordes, Bahnhof Woippy lnicht Dorf Woipph), Ban St. Mar­tin. Schicststäude Plappevillc (nicht Dorf Plappcoille), Longe» ville und die unmittelbar angrenzende Gemarkung Monlins (Dorf Manlins ausgeschlossen). Die Benragsparteien dürfen abweichende Bestimmungen mit anderen Organifativnen oder einzelnen Arbeitgeber» od-r Arbeitnehmern nicht treffen. Die Arbeitszeit ist vom l, April bis 05. September auf 1 0 Stunden. > J. Llrobcr bis 15. Ctlouer auf 1)'/», 10. Lltober bis 51. Oktober auf 5, 1. November bis 51. Januar auf 8, 1. Februar bis 28. Februar aus !> und I. März bis 51. März auf !>'.« Stunde» mit der Bestimmung festgesetzt. dast an Samstage» »nr 5 Uhr Feierabend gemacht wird. Der Stnndenlohn beträgt für eineu Maurergesellen seit I. April INN 02 Psg., ad i. April 1515 01 Psg-, Bauhilfsarbeiter in Maurer- und Bclongeschasten so­wie Erdarbeiter erhallen ab 1. April 1!>M 47, ab 1. April 1515 45 Psg., Lnginomaurcr und Verputzer nb I. 4. 15kl 08 Pfg.. ab 1. 4. 1515 711 Psg., Zementsacharbeiter ab i. 4. 1!>1l 0-1 Pfg.. ab 1. 4. 1515 00 Pfg., Zemcnlarbciter ab 1. 4. 1514 52 Pfg.. ab 1. 4.1515,54 Psg. Ter Lohirtarij sieht an Zuschlägen pro Stunde für Ueberstiuiden 15» Pfg.. für Nachtarbeit 25 Psg., für Sonu- tagourbcit und Arbeiten an gesetzlichen Feicrtagei« 105 Proz. vor. Für Arbeiten in gefundheitsschädlichen Betrieben und Näume», Wasscrarbeite», bei denen der Arbeiter hauptsächlich in, Wasser steht, für Teerarbeiten. sowie für Ausputzen von Abortgrubeu u. ogl. werden pro Stunde 15 Psg. niehr gezahlt. Die Zulagen für lleberlnndarbciten unterliegen besonderer Bei» cinbarnng und werden nur austerhalb des Turifgebictcs bezahlt. Das Fahrgeld ist austerdem zu vergüten. Im Betongewerbe werden folgende besondere Arbeiterkategorsen miierfchicdrn:

1. Zementsacharbeiter, 2. Zementarbeiter und 5. Bauhiljearbci- tcr. Unter einem Zementsacharbeiter ist ein vollkommen ausgebildeter Facharbeiter, unter einem Zemenlarbeiter ein nicht » o l l k o m m e n ausgcbildeter Facharbeiter zu verstehe». Ja Beton- und Eifenbelonbetrieben ist es zulässig, da» Zu- und Abtragen von Holz. Brettern. Else» und sonstigen Materialien, das Cntnngeln von Brettern, Hilfsleistungen beim Einschalen, das Aueschale» 1 unter nngemesstirer Rkilwirknng von Fach- «rb.'trer»), das Ansstellc» einfacher Planken, transportabler Baubuden und ähnlicher Arbeiten von anderen Arbeitern zu deren Lohnsatz bewirken zu lassen. Kündigungen bestehen zwi­schen Arbeitgebern und Arbeit,lehmern nicht. Zur Behandlung von Llreiltg'eiicu ist als erste Instanz dir Schlichtungslommls- jio», bestehend ans Vorsitz (Arbeitgeber), 5 Arbeitgebern und

5 'Arbeitnehmern. eingesetzt. Als Berujuiigsliislaiiz gilt das starisomt: 5 Arbeitgeber, 5 Arbeitnehmer (Vorsitz: Herr Frist, kohl). Als letzte Instanz fungiert das Hanpitarifanit in Berlin. Der Vertrag dauert bis 5k. März 1510.

'Zur M » i m esse. Mit der Ansuhr und dem Ausbauen der Berknnsc-siände für die demnächst beginnende Maimesse wurde grslcr» früh begonnen: zahlreiche Arbeiter find bereits beschäftigt. Die Arbeiten find, soweit es das Aufbaue» nnbe- langt, den Schiciiicrmeisteru 5\riitf und Dosiert übertragen.

* Briesumfchläge f ii r de» P o st f ch e ck v c r 1 c h r. Nach dem neue» Postschcckgcsetz unterliegen vom 1. 7. ab die Briese der Kontoinhaber an die Postscheckämter allgemein der billigen Ctlslajc von 5 Psg., wenn die Kontoinhaber dabei von der Postverwaltung vorgeschricbcne Briefumschläge benuizen. Diese besonderen Umschläge tonne,i vv» den Postscheckämtern bezogen, aber auch von der PrivaUuduftric hergestcllt werden, muffen ober in der Größe, Farbe und Stärke des Papiers fo- wic im Vordrucke mir dem amtlichen genau übereinstimmen. Für die Kontoinhaber die nicht am Orte des Postscheckamtes wohnen und die gegenwärtig Briefumschläge mit der vorge- dcucklen Adresse des Postscheckamts benutze», empfiehlt es sich deshalb, den Bedarf an diesen Umschlägen nur noch bis Ende Juni zu bemessen. Die Poslverwallung wird demnächst das Muster für den vom !. 7. ab z» benutzenden Briefumschlag be­kannt gebe». Mustribriefumschläge können dann von den Post- scheckä'rritern kostenfrei bezogen werden.

* Dl» Meisterprüfung haben im Laufe der letzten Woche hier in Metz u a. bestanden die Schreiner Franz Albrecht au» Kreutwald, Btltor Burgard ans Sablon, Bernhard Eins­weiler aus Marienau, Ernst ltzirard au» Strlubiedrrsdorf. Albert Kuntsch aus Dcutsch-Oth, Peter Pira au» Steinbieders- dorf und Viktor Steiner aus Eunzroeiler. Auf Antrag der Handwerkskammer Saarbrücken ist im Regierungsbezirk Trier eine 4jährige Lehrzeit für die Lehrling« aus.dem Buchdrucker- (Schriftsetzer-) und dem Uhrmacfargewrrbe allgemein eingrsiihrt worden.

* Französische Blätter melden, es verlaut« an» sicherer Quell«, dast der deutsche Militürsiskus zu Gaudrevtllc bei Blgy Ländereien von einer Fläche von 450 Hcltaren zu einem Truppenübungsplatz für die Truppen von Metz und Die- denhofen angelaust habe. - - Auf eingezogene Erkundigung an zuständiger Stelle können wir niitteilcn, dast diese Meldung völ­lig unzutreffend Ist.

RE. Die Generalversammlung des Landes« männerorreiil» vom Noten Kreuz fand unter dem Vorsitz de» Staatssekretärs Grafen v. Rödern am Samstag !>» Sängerhaus in Strastburg ftait. Ruch Erledigung der G? fchäfte erhielten 24 Kolomienmitglledcr Ehrcndiplonie.

' Der Wahlausschuß der Lothringer Gruppe Hai siir nächsten Donnerstag, abends 8.5«» Uhr. eine Generalversamm­lung nach dein ..Terminus" (ciiaf (m ersten Stockf einber.rfeo.

* In- unseren, gestrigen redaktionellen Zusatz an di« Zu­schrift des Herrn Franknm-Sabloir ist durch Verstellung einer Sahzeil« der Sinn der Notiz nnverstöndiich geworden, weshalb ,vir den ganzen Zusatz nochmals zum Abdruck bringen:

Wir möchten hierzu bemerken, dast nach unserem Wissen die ttomproinjstverhandlungcn im Ttadtfaus sich nur aus den Metzer Wahlkreis erstreckten. Der Abschluß eines Kom­promisses für Sablon blieb von Anfang an den dortige»Mt-- einen überlassen. Wenn man bei den Metzer Verhandlungen zuweilen auf Sablon zu sprechen kam. so geschah dies nur des­halb. weil festgestcllt werden muffte, ob ei» Neftillat in Sablon erzielt ist mid wie sich das Ergebnis im Falle des Scheitern» eines Kompramlffes in Sablon gestalten wird.

' Spargel«. Mit der warmen Witterung erscheinen auch die beliebten Spargel« auf dem Markt. Der Preis wird täglich geringer: die Spargel» ans der Umgegend von Mel, kosten 7080 Pfg . die aus dem Süden 55 - 05 Pfg.

* Sf rofte »f p r o Hflen. Anwohner der Römers!raste Le- schweren sich darüber, dast in diesem Jahre die Straffe nicht, wie eo in andern Etadlteilen der Fall ist. tagsüber gesprengt wird.

* Wasserwerk. Seit riiiigrn Tagen läuft das Wasser des Brunnens am oberen Teil der Bergstraffe »umiterbrock-en ziemlich stark, fodast die Ctrastcnrinne bis zur Gartenfiraste »ast bleibt. Hier muß Abhilfe geschaffen werden, oder hoben wir jetzt llrberfluß an Wasser?

* Grober llnfug. Durch zwei Kinder, die sich am Sonntag abend beim Spiele« auf dem Chapptn-Platz entzioci- icn, geriete» die beiden Väter in Streit, der sich bis zur Hof- siraffe hinzog. da einer dem Kinde des andern eine kleine Züch­tigung zuteil werden lief. Es kam fchliestlich zum Handgnncnge. wobei auch der Stock ln Tätigkeit gefetzt wurde. Mit bliiligrm Kopfe mußt« zum S-bI«ff »liier der Kämpfenden, gezwungen durch das Erscheinen eines hin,zugclufc»cn Cchutznianns. der die Personalien seslstellte, das Schlachtfeld räumen. Begreiflicher weife hatten sich viele Anwohner und Passanten angefammelt, dle dem wlderltchen Drama zufchautcn. Ein Sirafbefehk wird nicht ausbleiben.

' Der Revolver ist jetzt auch ein« beliebte Waffe in der- Hand von Frauen ln Metz geworden. Am Schluß der ver- aaiigrnen Woche kam eine Frau in der Ferroyftraste mit ihrem Ehemann ln Wortwechsel. Sie kauft« sich bet einem Allhandler in dee Metzgcrstraste ein solches Schieffzeug. lud es mit 5 Pa­tronen und drückte auf den Gatten ab. Zum Glück schlug der Cohn die Hand mit der Waffe zur Seite, fodast der Schuß fehl ging und die Fra» enlwassiiet werden konnte.

ilivmrrstraffe :'5/5I, Kleidet elegant U,I)8 ^pOri, m , r n(U f, «Dtof,. w.

(Sirfje auch ..Neueste» vom Tage".)

Der Nachfolger Dr. Kopp'o.

Breslau. 21. April. BlällermUdungcn zufolge sieht auf der Vorschlagsliste für die Vorschlagswahl als Nach>olger des Fürstbischofs Dr. Kapp obenan der älteste preußische Bischof Dr. Norum-Trier. Es folgen die Bischöfe SchmUt-Fnlda. Dertram- srildcsheim, der bischöfliche Delegat Schäfer Dresden. Den Beschluß machen vier Breslauer Domherren, nämlich der frühere Pfarrer Bergcl. der frühere langjährige Gehelnifekrelär Dr. KoppEg. Steliimann. der frühere Neligionslehrer Ober­lehrer Professor Gulhce und Univerfitätsprofessor Nital.

Die Erkrankung de» Kaiser» Franz Joseph.

Wien, 20. April. Die ..Korrespondenz Wilhelm" meldet: Das von den behandelnden Aerztci, Kerzl und Professor Oriner gezclchuet« Bulletin über den Zustand des tcaifers von gestern Abend besagt, dast bei Kaiser Franz Joses am Samo­lag. den in. April, »ach einer etwa vierzehn Tage bestandene» wechfeknden Heiserkeit bei einem fieberlose» Katarrh der große» Luftwege unler Frösteln u»d fieberhafter T-cmpkralursteigel- uiifl ein beschränkter Herd von dichtem Katarrh ln den klein­sten Lnflröhreiiäsleii des rechten Lnngenoberlappens ausge­treten sei. Der Kaiser verbrachte die heutige Nacht Verhältnis- »lästig gut, und das subjektive Befinden ist nicht nnbcfricdi- gc»d. Der sratser ist heute zu früher Stunde ausgestanden, um in normaler Welse die Ncgierungsgeschäste zu erledigen. Im Laufe des Vormittags empsing der Kaiser Mehrer« Hos- chargen und den Ministerpräsidcnlcn Ttsza zum Vortrage.

W Wien. 20. April. Ueber dle Erkrankung des Kaisers melden die Blätter: Gestern abend begab sich der Kaiser zur gewohnten Stunde zu Bett. Die Temperatur betrug tn den Abendstunden !« Grad. Di« Nacht wurde häufig durch Husten­reiz gestört, sonst aber war sie im allgemeinen nicht schlecht. Heute Morgen erschiene» Hosrat Kerzl und Professor Ortnrr beim Kaiser. Das Leiden wird nun als ttefsttzende Bronchitis bezeichnet. Heute Morgen um 8 Uhr erschienen der Schwieger- fob» des Kaisers. Erzherzog Franz Salvator und die Erzher­zogin Marie Valerie beim Monarchen, um sich nach s.-inem Befinden zu erkundigen. - DieNeue Freie Presse" erführt aus Hofkreisen, dast zu ernster Besorgnis kein Anlast vorliegt. Nicht nur die Aerzte, auch alle anderen dem Kaiser »aheste'vnde Personen geben sich der begründeten Hoffnung hin. der Kalser werde !» allerkürzester Zeit von dem Kariarrh befreit sein.

W Wien. 20. April. DerWiener Miitagszeiiung" zu­folge weiden von heut« ab täglich osflzielle iitnriUKiWie- richte über de» Zuliand des Kaisers ausgegebe» werden. Erz herzagln Akarie Valerie ist aus üLallfce in Schönbrnnn cinge- tr offen.

W Wien, 20. April. DasFremde,iblait" meldet: Der deutsche Äielckiskanzler sandte vom Achitteio» an den türas?» von Berchtold ans dessen 24egri!stungstclegiamm aus Abbazi« ein An t wo r t t el e g r a in in, dessen Inhalt glcichlanlend mit des oi, San Giuliano gesandten Telegrammes ist.

Wien, 20. April. Graf Berchtold ist von Abbazi a nach Alien z u r ü ck g c k e h r t.

Stockholm. 20. April. Dag heute Bormittag ansgegebene Bulletin besagt: Der König verbrachte gestern einige Stun­den Im Lehnstuhl und schlief nachts gut.

Der englische KSnigsbrsnch in Paris.

W Paris. 21. April. Dle in eisten Blätter bringen anläßlich des bcvorftrheiidrn Besuches des englischen fiöntgs- paarcs sehr herzliche Degriistuiigsartttel und er­örtern dabei insbefondere die Bedeutung der Entente cordialc. ImM a t t »" schreibt Senator Nibot: Das auf beiden Sei- tcn des Kanals herrschende Gefühl von der Gleichheit der Iliteressen würde uns zweifellos gegebenenfalls von der Tab- fächllchkelt eines Beistand«« überzeugen, dessen etwaige Bo- dingungcn zu regeln die belden Regierungen zweifellos dle Boraussicht gehabt haben. Die Pariser Bevölkerung wird durch einen sreudigen und achtniigevollen Empfang des Hcrrscher- paares zeigen, dast sie den Wert und das nationale Interesse begreift, welche einem solchen Besuche innemohnc». Der Figaro" sagt: Dl« beiden Länder, die immer mehr und mehr von dem Nutzen und der Noiwendlgkeit ihrer Verbindung durchdriinge« sind, sind enlfchko/se», alles Z« tun, «m diese Bor«

btndung inniger zu gojtalten. Sie haben de» jqteti Willen, ihre Verbindung vor Ueberraschungen und Unsüllen zu schützen: ob dieselbe nun ihre gegenwärtige diplomatische Form bewahrt oder ob sie später in ein« Allianz umgeündert wird. Da» ..E ch o d e P a r i s" erklärt: Die Triplentente ist srirdlich ihrem innersten Wesen nach und nicht aus Berechnung. Das ist ein großer Vorteil,' denn sie gestattet den drei Mächten, sich offen auszusprechen, gemeinsam denselben Gefahren zu begegne» und alle von gutem Willen beseelten Nationen um sich zu scharen. Aber halten wir uns Eines vor Augen: die schlimmste Schwäche besteht in einem Vorteil, dessen man sich nicht bedient. P etit Journal" meint: Di« Erkenntnis ihrer gemein­samen Interessen, welche mit bcnui a''er friedlichen Völker übereinstimmen. haben Frankreich und England einander rnd- gittig näher gebracht. Die Festlichkeiten anlnsttich des Besuches des Königspaares werden vv?» Ei»trachisgeda»kcn Lcsectr sein, und wenn, was man hoffen darf, dieser Besuch eine noch engere Freundschast zur Folge Hai. dann wird man sich dazu in der ganze» 26cltnr beglückwünschen können. -- Die rmtionalisti- scheLibre Parole" schreibt: Die anglophilen Kundgebun­gen unterscheiden sich sehr von denen, mit welchen einst der Zar empfangen wurde. Damals war ?(rankrcich begeistert: damals sprach das Herz Frankreichs. Heute wird die Ausnahme sympn- thtsch fein: der Berstand gebiete» dies. Zwischen England und Frankreich bestehe» eben, was immer nm» Um möge, Erinne­rungen, die niemand vergessen kann.

W London, 21. April. Zu drin Besuch« des Königpaarrs in Frankreich schreibe'» dieTimes": König u-enig gehl nach Paris, um das ütkrl König Eduards zu be.estigen und jüitju- sichren und um vssentlich iundzutun, daff nach den Jahren der Prüfung die Politik der Eutcutc noch dir Politik Englands so­wie die Politik Frankreichs ist. Er gehl nach Paris, um zu bezeugen, dast sie in dem Sinne beider Nationen fester..'ur.jeU als fit Irgendeiner früheren Periode der Geschichte. - Daily News schreiben: Die Berwandlung der Entente in «in B ü n d n i s würde den Krieg unvermeidlich machen, einen Krieg, in dem wir alles zu vertteren und nichts zu ge­winnen hätten. Wir iviinfck^en die Freundschaft Frankreichs, und wenn wir auch keine Sympathien für die russische Regie­rung haben, wir wünschen doch die Freundschast des russischen Volkes: aber wir wollen leine Freundschaft, die nur mit Feindschaft g e g e n e i n anderes, verwandtes Volk vcreinbarlich wäre.M o r n i n n Post" schreibt: England würde sein eigenes Lebensintercsse verkennen, näm­lich da» feiner Unabhängigkeit, wenn es nicht zu Opfern bereit wäre, um das Verschwinden aus seiner einslustreick)en Stellung in der europäischen Politik zu verhindern: aber England würde dir Grenzen seiner Pflicht übcrschreitrn, wenn es feinen Bür­gern Opfer zumutete, um eine Bergrösterimg Frankreichs berbei« zuführan. Das Blatt spricht sich ge ge n e i i, sest « s D ü n d> n i s aus. Solang« di« beiden Negierungen einander ver­traue» könnten, solange würden sie in stelem Verkehr sein, und ein Unterschied werde «falle» bleiben zwischen Dingen, an denen nur eine Macht interessiert sei. und zwischen solchen, an denen beide Nationen ein Lcbensinieress« hätten.

Eingeborene Truppen durch Ansständische überrascht.

Madrid. 2o. April. Eine Abteilung regulärer ein­geborener Truppe» wurden bei Oulttan von ausstän- dischen Marokkanern überrascht. Ein Leutnant und ein Sergeant, sowie drei Soldaten wurden getötet und zwei Re. gukäre verwundet. Dir Verluste der Marokkaner sind be­deutend.

Lissabon, 20. April. Die Kamnier hat die Vorschläge der Regierung angenommen, die eine Amnestie anssprechen für die Mitglieder des Ministeriums Franco, die wegen Rtistbrauch» ihrer Amtsgewalt angeklagt worden waren.

St. Johns (Nenfnndlaiid), 20. April. Der Robbenfänge! ,.K l t t". dessen Untergang man befürchtet hatte, ist am letzten Mittwoch an der Nordostlüste gesichtet worden. Der Dainnferkyle", der nach den Triimniern derSouthern Groß" gesucht halte, hat die Suche setzt aufgegeben und ist hierher zurückgekehrt.

)V Quito. 20. April. Di« A u s st ä ii d i s ch e n haben in einem blutigen Kamps« in der Umgebung der Stadt gesiegt.

IHrrilm und die llnmi

W Washington, 20. April. Präsident W ilson äußert« heute einem Zeitnngskorrespvndenteii gegenüber:btchmen Sie nicht den Eindruck mit. daff wir mit Mexiko Krieg führen wollen. Wir würden unter keinen Umständen gegen das nie;i. lanisch« Volk kämpsen, denn wir sind seine Freunde. Ich be­geistere mich nicht für den Krieg und wünsche Gerechtigkeit. Die gegenwärtig« Lage wird vielleicht doch nicht zum Kriege führen, falls Huerta jetzt noch dem Gebot der Klugheit folgt." Staatssekretär Bryan hatte heute Vorniitlag mit dem Präsi­denten tm Weißen Hanfe eine Besprechung. Wie der Kriegs- sekrctär bestätigt, wird der Generalstabschef lfanernlmajor Leonard Wood im Falle von Feindseligkeiten die amerikanischen Sireitkrüste befehligen.

Die Zustimmung dev Nepräskutontenhaufeo.

W Washingto n, 2(1. April. Im Nrpriifen tau­te n h a »s e wurde ein Antrag eingebracht, durch welchen die Verwendung der bewaffn etc» Macht der Bereinigten Staaten zur Erzwingung der Huerta gestellten Forderungen gutgrl,eisten wird.

W Washington, 20. April. Di« Kominissivn uo Repräsen­tantenhauses für auswärtige Angelegenheiten hat beschlossen, den Antiag betreffend Mexiko dem Haufe zur An nähme zu e in p s e h l r ».

Di« Botschaft Wilsons.

W Washington, 2i). April. In einet BotjchasI über Mexiko crsmht Präsident Wilson heute fa» Kongreß »in die Einiäch- tigung, die bewaffneten Strcitkräste des Landes zur Ans,echt- erhaltuiig der Ehre und Assirde der Nation z» venmniden. In­zwischen ist die FloUc an beiden Küsten aus dem Mge in die me?ikaniick>cn Gewässer und bereit, di« geplanten Repressa­lien des Prastventen «uszufiihrcn. Zu einer formelle» Kriegserklärung dürfte es nicht koinmen. da die ister- einigten Staaten einer Regierung, die sie nicht aneik.ninen, einen Krieg nicht erklären könnten. - Das Kabinett tritt heule zustimme», um tri: friedliche B1 ock» de dm mexikanischen Häsen und andere Mostnahmen zu beraten. Es wird an zu­ständiger Sei!« erlläu, daß der Bruch cs den Vereinigien Staaten»möglich mache, iernerhin die Ausländer in Mexiko zu schützen. Dir fremden Regieinngen seien da­von verstnndigt worden.

VV Washington. 20. April. Die Botschaii des Präsiden­ten W i 1 son an fa» Kongr-ff gibt eine« U e t>e i l> l i u über di o Zwischenfälle, welche zu der jetzigen Lage suiirlen, und fährt dann fori: Ich hoff«, faß wir «ich! ui einem Kriege mit dem ineritanischc» Bolle gezwungen werde». Wir be- kämpfen nur Huerta u n d s e i n e A n !> ä il g e r. Unser Ziel ivürde nur sei», dem mexikanischen Bolle ui ermöglichen, eine gesetzmäßig« Regierung wieder ein.zujUhien. Die gegen­wärtig« Lage wird nicht die ernsten P-.-nvickelniigen einer Ein­mischung mit sich bringen, wen» wir sie iihiull. weise und fest behandeln. Zum Schluß ersucht Präsident 'Wilson den Kongreß um die Zustimmung, die bewaffnete Akachr feer Pereinigien Siaoien noch Bedarf verwende» zu können, »m von Hnerin die uollsie Anerlennung der Rechte und der Wurde der Vereinigten Staaten zu erlangen.

W Washington, 2». April. Präsident W iIson hat den Marinesekrelür und den ttiiegsininister zu einer Bejprc- ch u n g berusen. die heu!« abend 8 Uhr im BKißen Hause statt- finden soll. - Der Rkarinciekretär fat erklärt, daff e l n T e i l der Flotte des Admirals Badger nach Tampico, der ander« »ach Berarruz gehen werde.

W Verocenz. 20. April. Der Ehef des Stabes dee Atkan- tischen Flotte ersucht« heute den iiVefehlshaber der mexikanischen Bundestruppen und den Hasenkommandanlen In Berocruz, all« H a n d « 1 s f ch i s s e zum Verlassen des Hafens aufzufordern. Der amerikanische Konsul hat alle Frauen fremder Nationalität ersucht, ans ImHasen liegenden Schiffen Zuflucht zu suchen.

\V Brracruz. 20. April. Das Ersuchen des Chefs des Stabes der Atlantischen Flotte, daff die vor Veracruz liegen­den Handelüschisse angewiesen werden sollten, den Hafen zu verlassen, bezieht sich nur ans amerikanische Schiffe.

W Washington, 20. April. Die Schlachtschiffe ..Virginli", Nebraska" und habe» Befehl erhallen, am Freitag

so» Boston nach Tampico aLzngehrri.

Hundrfport.

Wiederum konnten zwei Metzer Airedaie-Terricr-Zii-hier auf der ersten groffen internationalen Polizeihundeausstellnng in Strastburg (Elf.) am Sonntag, 15. April, die schönsten Aus­zeichnungen erringen und zwar in allerfchärfstcr Koiikurienj, denn es waren di« besten Lierircter und Britreterinnen dieser in letzter Zeit mit vollem Recht so «»gemein fatiebl gewordenen Nasse au» allen Teilen Deutschlands in hoher Zahl gcineioet (tm gaiizen: b> Stück).

Es wurde prämiiert: Pitt Goldkopf (Besttzei Herr Paul Bourgeois Metz).

Rüden. Offene oder Haupiklasse: 5. Pre!> nnter 25 'Ü<- Werbern, direkt hinter Champion Ruff von Grnfeuiiadem Jugendklasse: l. Preis und Ehrenpreis des Verviiw vec Hunde« freunde Strastburg.

Ferner wurde prämiiert: Meta von Lothringen i'-'.iiyr Herr Lllo Crif-Montiguy).

Hündinnen. Offene oder Havplllusse: ). Preis unier 15 Bewerberinnen. Siegerklaffc: 1. Preis. Zuchitlasse: 1. P---is, sowie de» Ehrenpreis der Aiisstclliingsleitiing von der Se i G Canin de l'Est und als höchste Auszeichnuug die goiv.ue Klub­medaille des Klubs jür rauhhaarige Terriers in Franljurt. 'Wenn 5mal diese gvld.n>m Medaillen iniiekhalb zweier Jahre unter drei verichiedenen Richirrn errungen werden, 'virv darai.s- hin das Championat (SregertUel> an öen betre->--»)>.n Hund vergk!>.m.

' P o l r z e i h u n d e a u s st e l l u n g in S a a r !- r n ck e n. Zu der a.n 5. Plai a. c. stnltHn.i,Aiim>'!Iu-i.z . Pot.-i- liundeiasse» mit »ngegliedcrleu Sondern.: nelluge.r : - gruppe SnarblHck.n des Vereins für deimche Schäsertiu,, .-. '.v, Sitz München und £>ei> Dobermanupinicherver.::: Z n sind »un jomlliche Borbereitnngen getcossen. Tic 'An..'...mag selbst srndet in den Hallen ves Stavtgarlens /alt. 'A- . ii .lt werden deutsche Schnserhunde, Dobermannpinscher. An: o:le- Terrier und Rottweiter. Sämtliche Zuchtm..ine aer nngejiihr« ten Raffen habe» ihie Znftimmuiig und ttnleiitutzuug zugesagt. Die Hund« weiden in Boxen unlergebracht. die von der Fn'ua Spratt's Patent A.-G.. Berlin, geliuert werden, weiche Firii-a auch d>e Berpslegiuig der Hunde mit Spratt's Hun'.-eln.hen übernommt« hat. Die Leitung ist Herrn E .Hei),,,.»,», rel.,'o» 1 fHiH und die Geschirflsstette He-rn A. Henrich, 7.~ ' 7,

übertrügen. Meld.schliist am 25. April 1511.

Luftfahrt.

Bkülhausen (Elsaff), 20. April. Obertenlnant 0'»e>>e r, der mit Passagier heute srirh b.15 Uhr in K ö n i g e> r> e r g i. Pr. gestartet rvar. ist nach einer Zwischentandnug rim !>' tlhr tn Johannisthal, von wo er um N Uhr wieder mime» stiegen war. auf dem hiesigen «Flugfeld Habs Horm tun 0.20 Uhr glatt gelandet. Oberlenlnout Geyer wird faul« Abendoch nach Strastburg stiegen.

Gießen, 20. April. Infolge eines Niotoisüiaden» stürzte gestern ein Aoiattk-Doppeldecker der Flugsiation Darmstadt aus dem Rärkfluge von Cassel nach Darinsiadt im Cchiffenberger Tal ab und wurde vollständig zertrümmert. Der Führer, Unteiosfizier Schlichting. rrliit nur einige leichte Hanlabschürsuiitten.

Cj-i Wien. 10. April. Heute morgen begann der Stark zum S ch i ch t f l » g durch O e st c r r e i ch - U u g a r n mit bei eisten Ctappe W!e»-Prag-Thcresienstadi-Brunn Aspern, 723 Kilometer, mit Zwanglandung in Prag. Theresiensindt und Brün». Sechs Flieger stnitele», darunter R e i t c r t r Berlin, Der Start war um 7 Uhr beendet.

lIP Wien, 20. April. Von beti am 2 chich 1 j! ng teilnehmenden Flieger haben zwei die erste Etappe vollendet. Konschel landete vor 1 t Uhr Bormittag. Barett, mit >,1 Uhr ln Aspern.

Ein Zusammenstoß j-, der Lust.

Lxe» Paris, 15. April. Heute Nachmittag 1 Uhr c.e; ; ;i. !, sich auf dem Ftugfelde von Bur ein U n g l ü cks j a l l. bei dem zweiFlirgergelötct und zwei > ch w e r »e» letzt wurden. Die Flieger Deraye. Desille. Cuenst und Pul- doi bewarben sich mit ihren Eiiideckern um den 3d>niJftni, :»!> preis, als plötzlich die Flugzeuge von Deroye und Buid.-l, die je eine» Fluggast an Bord hatten, z n f a m m e n st i e ff e n und unter fnrchtbarein Krachen zu Boden stürzten. Der 2Ku:zin- behiilter Deroyes explodierte und stund im Ru in Flam­me». Deroye und sein Begleiter d'Alt'.in Iminten nur als Leichen geborgen werden. B >, i d o i niio sein Fluggast Pckado erlitten lebensgefährliche P'er- letznngen. Das Schaufliegen wurde sofort abgebracheu.

Rabat, 18. April. Die über de» Tod der Flieger Hcrvö und Rocland angrstellten Nnchsorsehmigei, er­gaben, dag bao Flngz, ng in dem Gelände ,;n hart landet e, wo eine Eingeborene» Abietlung mit nicht völlig nnleiwoi- sene» Stämmen in Kampf geraten war. Die Anfstiindisihen flohen zunächst, während sich die Flieger zu Fuß nach 'Norden wandten. Sechs Ria»» von den Anssinndischen kehlten zniück und griffen den Hauptmann und den llnleiossizier an. Diese verteidigten sich lapfer, wurden jedoch überwältigt und ve rst ii m m ck l. Unteisuchnngc-b^ai.ile fanden bei versüsse- denen Stämmen den 'Revolver Heims und den Kvralunei Noekiindo sowie einige andere Gegenstände.

Bona (Algier). 10. 'April. Der Flieger Ehr mann ist auf dem Flugplatz Allelick an" Mio Meter Höhe abge- slüizt. Er war sofort t o l.

.4-1 Bei dem M o t o r w e t t r e n n e n in 'Monaco siegt« das deutsche Boot Bonco» rt des Herrn Wladimir Schniitz.

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(Anonyme Znfchrtste» finden keine Berücksichtigung.,

Aus D e ,, t j 0,« D 11), 15. April, schreibt man uns:

Lfler». das Frählingsfefl. welches für alle, die sonst Tag iiii Tag der Arbeit ums tägliche Brot nachgehen, ei>. Fr^>d'>i- fefl ist, füllte es mich siir de» gemi-rbelreidende» 'stack«r, M.'tz- gcr »sw. sei», sorgt er doch schon Tage, ja 'A.K'ck.,en siir j. ine Kundsrhast, »ni ihr am Festtage den leckeren Kmhe». den jaj, Piatcn zu liefern. So war es auch diese Estern bei den Aketzg r meistern an der deutsch iranzosstchen Grenze, die wegen der in Frankreich l,erlichenden Man! und lUmienieti.fa stn> vorig m Jahr gesihlossen war, geschehen: sie ballen, den Feiertag»» N:lp nmig tragend, viel >nei,c denn sonst 'Kiel, geschlr.chle» mm \\:- wnrstel. Aber, o well! Am Tage vor C[ieri, («» icke < , srignng. daß die Grenze «ricöeT frei, idiener «rifei, , k t.ifi-re !'f; mit AZindcselle veriireiiete sich diese Nachricht in, Gs.-.e^-'e und alles strömte nach 'Piltnopt. um I>ai seine"' VT;te n* r: einznkansen. Daß Misere schöne 'Ast,re über oie Hälsle blieb, bramhe ich wohl nicht za sege», nn> wir Ink'ii durch den Herrn Fteischbeschauer di« Icknigengellli-.e-oe» -iier- toiper nachsehe» lassen, welche denn teilweise ivi.uiOU'i 'o > Ausie-rdem sei bemerkt, daff insakge der Uh r die ü i!e,,.ck.r!.-ge lierrsthendc» G«willer>chmnle die frischen Fle!i»stw«r».',> 'äm.-ll -er Zersetzung crkag.n.

Nun frage ich: Kannte man die Ve.sügnng niiüi vim I «»"-r 15. April bekannt machen taffen? Rinßte ;.mh s.er ?;n Tag vor fiiet« die Grenzen oinicir, wo sich jeder Geichüjisimiirn gerichtet hatte? Ich für meinen Teil erleide eines! S.',.rden r-og über 5«'l> Ml. Bei andern Metzgern ist er aber noch bedeutend höher, ganz abgesehen von der groffen Konkurrenz, die wi, d.rs ganze Jahr über nuszuhallen haben. Jeder Bürger, jeder Steuerzahler steht unter dem Schutz der Regierung: in diesem Fall Hai aber der Schutz gänzlich versagt.

E» ist der Rkctzer Sportvereinigung unter groffen Opfern gelungen, die Ligamannschast des Karlsruher Fuffbaltvereins zum nächsten Sonntag nach hier zu verpflichten. Bekanntlich ist der Karlsxuher Fufiballnerciir sieben iiiii f tfl: r siidoentscher Mcisicr und deutscher Meister 1505'10. Die Mannschaft gilt als die beste deutsche Konibiiiationsmannschast: ihre hohe Krasse hat sie i» allersetzter Zeit wieder bewiesen, indem sie den süddeutschen Rkcisior, Sp/Bg. Fürth, aus eigenem Platze mit 1:0 schlug. Wir werde» ans diese glanzvolle Peranstaliniig noil, zurück- koinmen.

BerontivortUcher Redakstmi: N. Rehn.e. Beiantwortkich für die Inserate und Rekln:-:«»' 'll. uk.