hier den Bewohner; der ganze Platz, den das Dorf einnimmt, gleicht einem Park von Cokos-Palmcn, Pomeranzen, Citronen, Pisang, Feigen und andern cdeln Baumarlcn glücklicher Erdstriche, und die hohe herrliche Ravcn-Palme..erhebt sich aus den Gruppen niedrigerer Baume. Kühle, Duft, Genuß locken hier gleich stark an, und Ruhe und Glück verlassen diese Wohnungen nicht.

Das Hausgeralh ist äußerst einfach: Matten von reinlicher, oft sehr zierlicher Flecht-Arbeit dienen statt Tisch, Stuhl und Bette. Die großen Blatter eines Strauchs, der von den Eingcbornen Tculon- gouala genannt wird, sehr reich an Wohlgerüchen, werden als Kopfküffen gebraucht. Jeder formt sich seine Kochtöpfe selbst aus Thon, der gebrannt wird, und der Absicht völlig entspricht: andre Gefäße wer­den von Holz verfertigt und die Blatter der Palme Raven vertreten die Stelle des Tischtuchs, der Ser­vietten, der Löffel, Schüsseln und Teller. Reineres Tischzeug ist nicht zu finden, denn zu jeher Mahlzeit wird alles frisch genommen.

Die Madckassen sind gewohnt, um 10 Uhr Morgens, und um vier Uhr Nachmittags ihre Mahl­zeiten zu halten. Sie bestehen vorzüglich in Reis, der entweder mit Fleisch- oder Fischbrühc angefeuch­tet, und im letzten Falle mit wohlriechenden Krau­tern und andern aromatischen Pflanzcntheilcn ge­würzt wird. Viele Wurzel-Arten, worunter die Wurzel des Maniok zu einer Art von Brod benutzt wird, Früchte und Beeren machen die Mahlzeit man-