Schweiz sehr wenig, und bloß aus der Aar werden einige unbedeutende Goldkörner ausgewaschen.

Die Schweizer sind ein starkes, dauerhaftes, treueö und tapferes Volk, das arbeitsam und mäßig seinen Na» zional.Karakter beibehalten, und sich daher stets selbst, ständig bewiesen hat.

Die Volkszahl mag 1,700,000 erreichen, die theils einen eigenen, der schwäbischen Sprache bekommenden Dialekt, theils französisch und theils eine verderbte ita­lienische Sprache reden, von welcher sich wieder das Romanische, oder Churwelsche uutersche bet, das auch in Graubundten gesprochen wird, und eigentlich aus dem iatelnischen entstanden ist. *)

Die Religion der Schweizer ist vermischt, und theilt sich in die römlschrarhoiische und reformirre.

Schon im aten Jahrhundert näherten sich die Ein- wohner dieser Gegend dem Chnstenthume; doch soll es hauptsächlich erst im siebenden Jahrhunderte durch den heiligen Gallus dahier ausgebreitet worden seyn.

Im Jahre 1519 erschien Zwingst in diesem Lande, und dessen Lehre traten sogleich anfänglich die Einwoh. uer von Zürich, bann Bern, Basel, und Echaffhauftn bei, denen bald noch mehrere einzelne Gegenden, als Genf, Ncufchatcl, Biel, Mühlhauftn, und St. Gallen folgten. Dagegen beharrten die Kantone Freiburg,

*) Würde d«r 17t« Mann n. ch dieser Angabe als Waff tu fähig angenommen, so würde die ganze Schweiz im Noth- falle ein Heer von 100,000 Mann zur Vertheidigung des Vaterlandes ins Feld zu stelle» vrrmvgen.