t. I. ' 7 5 z von Homanns Erben zu Nürnberg in ein Blatt zusammengezogen, und nachgestochen herausgegeben. Die Lage dieses Kantons ist am rechten User des Rhein, stromcs.

Gegen Morgen grenzt derselbe an das Würtem« bergische; gegen Mittag an den Rhein und den Kanton Zünch, und den Klettgau; gegen Abend an die Land. grafschaften Baar und Stühlmgen; und gegen Miiker- »acht an den Hegau, die Grafschaft Thengen, und die Herrschaft Blumcnfeld. Das Land besteht aus angenehm abwechselnden, fruchibaren Bergen und Thälern. Der höchste Berg tm Lande ist der Standen-Berg, dessen Höhe i2cc' über der Flache des Rheins erhaben ist. Er besteht größtenrheils aus derben Kalkfelsen. Der Boden ist in der Gegeud meistens Leimen, und zum Theil talkartig: der jedoch unter gehörigcrBearbeitttng ziemlich ergiebig ist.

Der Rhein fließt an der Hauptstadt vorbei, und ist wegen der vielen aus dem Wasser hervorragenden Felsen oberhalb des Rheinfalls unschiffbar, bis er endlich unterhalb desselben bei dem alten Schlößlein Wöhrd wie. der befahren werden kann. Uebrigens ist jener Rhein- fall eine Stunde unter der Stadt Schaffhausen in ganz Europa zu bekannt, als daß hier mehr davon zu erwäh» nen nothwendig wäre. Die Höhe des Falls beträgt bei gewöhnlichem Wasser, etwas über 60 > bei hohem Wasser aber ungleich mehr. Die Landeskultur ist in diesem Kanton vorzüglich gut, und besonders durch den Kleebau und Urbarmachung vieler Ortschaften sehr ver« bessert worden; so daß jezk ausser der vortrefflichen Vieh«