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gemein aus Hirsen oder türkischem Korn besteht. Seit der Revoluzion wurden die Erbüpscl bekannt, und sind gegenwärtig, da sie sehr wohl gerathen, nebst den Ka- stanien, eine der beliebtesten Früchte. Auch Tabak wird mit gutem Erfolg dahier gezogen, allein für ein Land das Brod zu seiner Erhaltung braucht, ist Eetreid gewiß allezeit vorthellhafter. Der Weinbau hingegen ist in einigen Distrikten allerdings von größter Wich­tigkeit. Nur bleibt zu bedauern, daß er an mehrcrn Orten auf mehrere Jahre nicht haltbar ist Man hat die Ursachen dieses Verderbens noch nicht ent- dekt. Der Seidenbau in diesen Gegenden wäre vor- Irestich, allein er wird noch bei weitem nicht gehörig betrieben.

Kastanien und Nüsse sind die einzigen Baumfrüchte die man zur Zeit gehörig benuzt; alle übrige Obstarlen werden grün geessen, und nur wenig davon in das Mailandische verführt. Kirschen giebt es in Menge, aber sie werden kaum abgenommen, geschweige sonst auf irgend eine Weise gebraucht.

Aprikosen, Feigen, Pfirsiche gibt es in Ueberfluß, Mandeln, Oliven und Granatapfel aber nur eben so viele, daß man sieht, daß sie auch sehr gut gedeihen würden, wenn man sie kulkivircn wellte. Dennoch ist alles hier gebaute Obst minder schmackhaft und haltbar, als das deutsche.

Die Viehzucht in diesem Kanton, steht jener in den übrigen Schweizer Kantonen sowohl in Hinsicht der Größe des Viehes, als der Milch und der Denuzung