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verdient die Spedlzion mehrerer Kaufmannswaaren einige Erwehnung; da sie mehrere Menschen ja selbst Weiber beschäftigt und ein schönes Geld damit einge- bracht wrrd.

Die Auswanderung ist sehr beträchtlich; die meh- resten der Abwesenden sind in Kriegsdiensten. Die übrigen sind Glaser, Galantenchandler, Stukkatur-Ar­beiter u. s. w. Sie gehen nach Frankreich und Hol­land. In mehreren Gegenden dieses Bejirkes sind, besonders im Sommer, häufige Fieber unter den Ein­wohnern gewöhnlich, daher sie auch selten ein hohes Alter erreichen. Zu Guco zählte man im Jahre 1803 nur 2 Männer von 54 3 >chrcn, als die ältesten unter der ganzen Gemeine.

Am rechten Ufer des Ticino sind die Kröpfe unter dem Landvolks sehr gemein. Hier ist Gorduno als die ungebildetste und schmuzigste Gemeinde des ganzen Di­strikts bekannt. Sie gehört zur matlandtfchen Diöces, hat aber die einträglichste Pfarrei. Der Hauptort ist Montecacasso, wo noch gegenwärtig ein geräumiges und wohlhabendes Kloster von Augustinernonnen besieht. Diese sind zu strenger Klausur verbunden, leben aber nur allein für sich.

Der 2ke Bezirk ist der von Bellinzona.

Die Hauptstadt dieses Namenö ist der einzige mit Mauern umgebene Ort des Kantons, und ist seit der Revoluzion ein sehr schönes Städtchen geworden. Be­sonders majestätisch ist die Hauptkirche. Sie hat eine Facade von dem edelsten Geschmak, und eine dreifache