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wohnen sie durchaus bequemer und reinlicher, und gehen auch besser gekleidet«
Die Schulen sind ziemlich gut eingerichtet, und werden entweder durch eigends besoldete Schullehrer, oder durch die Ortsgeistlichen selbst besorgt. Die Lan- desökonomie wird systematisch und mit Donheil Kerrie» ben. Auch der Handel wird nicht verabsäumt« Korn und Wein, Seide, Eichenrinde, Kohlen, Brennholz, Heu und etwas Obst, gehen in das Ausland. Die Einwohner gehen gewöhnlich den Sommer über, als Maurer, in fremde Länder Nach Arbeit, und kehren über Winters wieder zurück. Diejenigen, die sich auf längere Zeit vom Haus entfernen, gehen als Galanteriekrämek Nach England u s. w.
Mendrisio ist in vier Zirkel getheilt. Der Hauptort dieses Namens ist, einige wenige Gebäude ausgenommen , unerheblich. — Der größte Theil der Einwohner treibt Handwerke, ausserdem sind nur zwei Seiden. Spinnereien, und eine unbedeutende Hutfabrik vorhanden. Ein Serviten-Collegium , ein Kapuziner- Kloster und ein Ursuliner« Nonnen > Kloster bestehen hier schon seit altern Zeiten; doch halten die leztern keine Mädchen - Schulen.
Noch hat der Ort vortrefliche Bergkcller, worinneü sich der Landwein mehrere Iabre halt, und die für diese Gegend allerdings von Wichtigkeit sind.
Der Zirkel Slabbio baut vortrefliche Weine. Der Ort Eignorekto ist wegen eines in dortiger Kirche besindlichen sehr geschahen Gemäldes, und als

