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So sehr jene Bergbewohner ausserdem die Arbeit und Anstrengung scheuen, so unermüdet, ja man darf sa- gen ausschweifend in Bestchung aller Erfahren und na­menloser Beschwerden sind sie durch leidenschaftliche Be­treibung dieser Jagd. Offenbar scheint dieser Hang in der Natur des ganzen Volkes begründet, und durch Jahr- Hunderte einheimisch bei ihnen geworden zu seyn. Die Eavoicr, Walliser, Schwizer, Graubüvbter, und Ty- roler haben diesen Charakter gemein, und leben daher, da sie einander in die Gehege streifen, wenigstens an den Grenzen, in beständiger Fehde.

Auf jenen Gebirgen fallen daher immerwährende Streitigkeiten, ja manche blutige Gefechte zwischen ihnen vor, die keiner Obrigkeit bekannt, und eben deswegen auch von keiner bestraft werden.

Diese Jager leben diesfalls in einem gewissen na­türlich wilden Zustande, und bleiben um so gefährlicher, da sie größtcnkheils landflüchtige Menschen sind, die um irgend eines Verbrechens willen, oder um sich dem Sol­daten-Dienste zu entziehen, ihr Vaterland verlassen ha­ben, und sich auf diese Art ihren Unterhalt auf eigene Faust zu erwerben streben, wezu sie sich denn freilich als rohe und öfters ganz verwilderte Menschen, nicht selten ganz unerlaubter Mittel bedienen. Der friedliche Ein­wohner giebt sich daher mit diesen Unholden nicht gerne ab, sucht sie zu entfernen, und lasset sie übrigens Hausen wie sie wollen.

Dem reichen Bauern und Euter-Besizcr ist es übri­gens gleichviel, wem er das Fell und das Fleisch der