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werden nach den verschiedenen Religionen behandelt, bei denen sie start haben. Doch herrscht allenthalben ein bedeutender Aufwand, der mit der mehr oder mindern Wohlhabenheit der treff nden Personen, und der Nazion selbst in Verhältniß steht. — Die Lebensmittel stehen gewöhnlich in ziemlich hohen Preißen. Das schwarze Brod ist insgemein bloß geschroten, und selbst das weiße oder Waitzenbrod kommt den deutschen Semmeln selten bei. Thee und Coffee sind in Holland allgemein Herr» schende Getränke, die man in jeder Schenke fast zu allen Stunden haben kann, statt daß das Bier gewöhnlich schlecht, und minder gesucht, als rn Deutschland ist. — Englisches Bier giebt es auch, aber es ist theuer. — Weine, besonders französische sind gemein, und verhält« nißmäßig noch in ziemlichen Preißen. — Das Mehl ist schlecht, daher die Mehlspeisen auch nicht sehr gewöhnlich sind. Gemäße, besonders Erdapfel giebt es in Menge, aber auch diese werden von den Holländern nicht sehr geachtet.
Der Anzug der Städter ist zwar auch hier allenthalben durch auswärt'ge Moden etwas verändert, doch herrscht im allgemeinen noch eine unverkennbare Originalität in der Landestracht der Holländer, welche unter allen Ständen Wohlhabenheit, Ordnung, Reinlichkeit und eine gewisse Solidität verräth, die in vielen Ländern vergeblich gesucht wird, wie dieß auch die angefügten Abrisse anschaulicher machen werden. Wir liefern hier (Taf. VII. Fig >6.) die Abbildung einer gemeinen Fischhändler!», als einer Person aus der niedrigsten

