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frugal, und kommen auch hierinnen den Holländern bei. Vorzüglich gutes Fleisch aller Art, Käse/ und nahrhafte Zugemüse machen die Hauptnahrung des gemeinen Man­nes aus; minder gut ist das gewöhnliche Hausbrod. Fische/ feines Obst und köstliches Bakwerk findet man gewöhnlich nur auf der Tafel der Reichen/ oder bei feier­lichen Gelegenheiten. Französische und Rheinweine sind hier von vorzüglicher Güte/ und verhaltnißmäßig um billigen Pceiß zu haben.

Minder beliebt/ und doch ziemlich theuer sind die Aachner Biere; aber desto gemeiner und vorzüglicher find die gebrannten geistigen Getränke/ die auch sehr häufig genossen werden. Kirchliche und Familienfeste werben hier feierlich/ und öfters mit bedeutendem Aufwand begangen.

An den erster«, als an Weihnächte»/ am neuen Jahr, Ostern usw. waren, wie in allen ehemaligen Reichsstadt«, bisher immer noch Glükwünsche, (Gra­tulationen) gewöhnlich; und bei den Familienfesten, als Hochzeiten, Kindlaufen u. dergl. waren die Feierlichkei­ten nach den verschiedenen Glaubensmeinungcn, denen die Familien zugethan waren, nach dem Vermögen und den sonstigen Verhältnissen derselben, abweichend; doch fast durchgängig mit besondern Gebräuchen und ei­nem beträchtlichen Aufwand verbunden, welcher jedoch ausserdem, durch jene im täglichen Lebest herrschende Mäßigkeit und Sparsamkeit, wieder dergestalt beschränkt war, daß der Wohlstand der Familien im Ganzen nie Hiedurch gestört, oder zerrüttet wurde. Die Erziehung der Jugend war ehehin, wie in allen solchen Orten,