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«S um, und fangt an zu saugen. Man ist auS diesem Grunde dem Thiere mit Recht gram. Von einigen wilden Völkern in Amerika werden die Blutsauger, die man auch Trichtcrnasen nennt, für böse Geister gehalten. — Der Vampyr lebt in Asien und Afrika, und thut den Daumen vielen Schaden; denn er frißt gern schmackhaftes Obst, und trinkt den Saft der Palmbaume am liebsten. Dieser berauscht ihn oft so stark, daß er bisweilen halbtodt zur Erde fallt. Mehrere schwarze Völkerschaften essen den Vampyr.
Mit der größten Aufmerksamkeit hörten die Kinder Herrn Hill zu, und wunderten sich, daß es so garstige Fledermäuse gebe. Am Ende feiner Erzählung sagten sie, sie wollten der Fledermaus, weil sie nützlich sey, das Leben schenke»; aber wenn sie ein Mahl einen Blutsauger oder Vampyr erwischten, so wollten sie ihm keinen Pardon geben, sondern ihn ohne Gnade steinigen.
Herr Hill bat sich die Fledermaus aus, und gab den Kindern dafür ein Paar Groschen. Eduard, der bis dahin noch keine gesehen hatte, betrachtete sie genauer, und wunderte sich besonders über ihre Vorderarme, die langer waren als der ganze Körper. Herr Hill warf sie dann in einen Garten; aber sie flog sehr ungeschickt, weil die Fledermäuse überhaupt des Tags von dem zu starken Lichte geblendet werden, und daher nur des Nachts bes- scr fliegen können.
Eduard erinnerte sich bei dieser Gelegenheit an die

