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Herr Hill bedauerte den unglücklichen Vater, und erzählte, daß das Rattengift dergleichen Unheil schon viel angerichtet habe. Oft, sprach er, fressen Mäuse und Ratten dieses Gift, komme» dann über Milchtövfe, geben das Gift von sich und vergiften dadurch die Milch oder andere Eßwaaren. Man sollte daher das Ratten, gift, wegen seiner Gefährlichkeit, gar nicht, sondern an dessen statt lieber eine Pflanze gebrauchen, die Krähen« äuge heißt, und für Mäuse und Ratten tödtend ist. Den Menschen ist diese Pflanze weniger schädlich.
Indem Herr Hifl dieses erzählte, guckte Eduard zum Fenster hinaus, und rief seinem Barer zu: Lieber Vater, komm nur her, und sieh die Thiere, die im Hofe herum« laufen. Der kahle Schwanz ist länger als der Leib.
Herr Hill sah zum Fenster hinaus. Das sind Rat« ten, mein Sohn» sprach er. Also auch diese garstigen Thiere haben sich hier eingenistet? — Der Wirth be« klagte sich über diese unsaubern Gaste, die gern auf Misthaufen und in Kloaken sich aufhallen, und erzählte unter andern, daß sie ihm schon viele Eier und junge Tauben weggefressen hätten. Während er sprach, bemerkte Eduard im Hofe einen Kater. Dieser schlich sich langsam in einen Winkel und lauerte mit seinem schlauen Gesichte auf die Ratten. Jetzt kam eine große daher gelaufen; mit einem Mahle sprang der Kater auS seinem Winkel hervor, packte die Ratte beim Halse und erwürgte sie. Er fraß sie nicht, sondern sog bloß ihr Blut aus und

