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ließ sie liegen, was die Katzen in der Regel mit den Ratten zu thun pflegen.
Eduarden machte das Ratten- und Mausewesen vielen Spaß; besonders gefielen ihm die Neckereien der Mäuse, die in der Stube herumliefen. Dieß merkte der Sohn des Wirthes. Er ging an die Thüre de» Kammer und rief Eduarden zu: Komm er her, Mosje! ich will ihm was zeigen.
Neugierig ging Eduard hin, und der Sohn des Wirthes, Johann, zeigte ihm zuerst in einem kleinen Kästchen ein winziges Mäuschen, mit einer langen dünnen Nase und kleinen Ohren. Es war eine Spitzmaus. Eduarden machte das muntre Thier, das unter die Raubthierc gezahlt wird, Vergnügen. Johann erzählte ihm, daß es kleinen Vögeln nachstelle und sie umbringe, und daß es im Frühjahre einen sehr unangenehmen, starken Geruch von sich gebe.
Jetzt zeigte ihm Johann ein Eichhörnchen, das da in seinem Häuschen von Drath die lustigsten Kapriolen machte. Man brachte es in die Stube, und zeigte es Herrn Hill. Johann holte ein Paar Haselnüsse, und warf sie dem Eichkatzchen vor. Das Thier haschte schnell danach, faßte eine davon in feine Vorderpfoten, setzte sich auf die Hinterbeine, richtete seinen langen be- haarten Schwanz in die Höhe, und knupperte mit seinen spitzen Zahnen so lange an der Nuß, bis sie aufgebissen

