6 4
war; seht nahm es den Kern heraus und schmauste ihn mit großem Appetit.
In diesem Augenblick trat ein Reisender mit einem kleinen Knaben in die Stube. Der letztere hatte auch seine Lust an dem Eichhörnchen, faßte es einige Mahle beim Schwänze und machte es dadurch w-ld. Es fing an einen pfcifenden Ton von sich zu geben, und Unruh g au seinem Keuchen herumzuspring n. Dir kleine Knabe wollte es streicheln und besänftigen, aber Herr Hill Zvg >hu zurück und sagte: Das darf nicht geschehen, kleiner Mann! Es könnte dich leicht beißen, und du könntest vielleicht um deinen Finger kommen. Denn der Tiß erzürnter Eichhörnchen ist giftarkig.
Ei, warte, kleiner Kapriolenmachcr, rief der Knabe, ich will dich schon wieder mit mir aussöhnen! — Jetzt zog er einige Pfirsich- und Aprikosenkerne aus der Tasche, wollte sie aufklopfen, und dem Eichhorne vorlegen.
Ei, kleiner Mann, sagte Herr Hill, was hat dir das Thier gethan, daß du es vergiften willst?
Betroffen sah der Knabe Herrn H>ll an. Ich, das Eichhörnchen vergiften? fragte er stutzig.
Ja, vergiften! antwortete jener. Das weißt du vielleicht noch nicht, daß Aprikosenkerne für diese Thiere Gift sind. So etwas findet sich oft in der Natur. D.nge, die für das eine Geschöpf heilsam und gesund sind, sind für-ein anderes tödlUeh. — Herr Hill er-

