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wie die bösen Maulwürfe mir die Wiese umwühlen! Laßt uns hier still stehen; bei Sonnenuntergang pflegen sie Haufen auszuwerfen; vielleicht bekommen wir einen.
Einige Minuten lang hatten die Maulwurfsjäger auf diesem Flecke gestanden, als sie in der Nahe einen Regenwurm erblickten, der sich eilig aus der Erde her- vordrängte. Aha, sagte der Wirth ganz leise, das ist ein Zeichen, daß ein Maulwurf da ist; der Regenwurm flicht vor ihm. Bald hob sich ein Stück Erde; die Bewegung wurde immer starker; es entstand ein kleiner Hügel. Da wrang der Wirth mit seiner Hacke herzu, hackte glücklich den Maulwurf heraus und schlug ihn todt.
Eduard besah ihn von allen Seiten; besonders seine ganz winzigen Augen. Sie sind so klein, daß man lange Zeit hindurch glaubte, der Maulwurf habe gar keine Augen, sondern sey ganz blind. Eduard brachte das Thiercben seinem Vater, der den Sohn auf den Nutzen desselben aufmerksam machte. Er frißt, sagte er, viele schädliche Jnsecten und Würmer weg, welche die Wurzeln der Pflanzen benagen, und macht den Boden der Wiesen locker, so, daß der Regen leichter eindringen kann. Freilich frißt er auch oft Wurzeln und wird dadurch den Gewachsen des Pflanzenreichs schädlich. Es ist daher nicht unrecht, daß man ihm nachstellt, und ihn tödtet.

