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fein Kopf, die Zunge und besonders die Tatzen fchme« cken nicht übel; die lctztern werden von reichen Leuten für einen Leckerbissen gehalten.
Das Kamel hat entweder nur einen, oder zwei Höcker. Im erstern Falle wird es das gemeine Kamel, auch Dromedar, im zweiten Trampelthier genannt. Das, was wir gesehen haben, war ein Trampelthier. Sein Vaterland ist Asien, und man gebraucht es dort zum Lasten tragen, noch mehr aber zum Reiten. Es ist sanfter Natur, und kann sehr schnell gehen; man hat Beispiele, daß ein Tram- pelthier in Einem Tage vierzig Meilen zurücklegte, was sehr viel sagen will, indem wir mit unsern Pferden diese Strecke nur in sechs, sieben Tagen zu machen pflegen. Es begnügt sich mit schlechter Kost, Disteln, Nesseln u. dgl. m. Hungwn und dursten kann es sehr lange. Es wäre zu wünschen, daß man diese Thiere auch bei uns hielte; ihre Ernährung würde nicht viel kosten; unser Klima können sie ertragen, und wie trefflich könnten wir sie benutzen! In Arabien sieht man oft fünfzig, hundert, auch noch mehr Kamele, wohl bepackt und beritten, einherziehen. Die Carawanen von Kaufleuten bedienen sich dieses Thieres, das sehr schwere Lasten tragen kann, am häufigsten.
Die Kamele erinnern mich an eine interessante Persische Geschichte.

