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können sie wie Katzen, auch schwimmen sie mit Leich­tigkeit. Sie sind sehr stark, und selbst der Löwe fürch­tet sich vor einem Baren. Gefährlich ist die Bären­jagd. Trifft man den Bären nicht so, daß er sogleich todt niederstürzt: so mag man nur die Flucht nehmen. Er verstopft sich schnell mit Moos die Wunde und rennt da in seiner Wuth dem Jäger nach. Weh' dann, wenn er ihn einholt; der Unglückliche ist ver- koren. Am besten soll es seyn, wenn man sich in die­sem Falle auf das Gesicht zur Erde wirft, den Athem anhält, und sich todt stellt. Der Bär glaubt dieß, und geht ruhig weiter. Man fängt die Bären auf verschiedene Weise. In Sibirien thut man dieß auf eine possierliche Art. Man bindet nämlich an eine Schlinge, die auf einem Berge aufgestellt wird, einen Klotz. Fängt sich der Bär in der Schlinge: so wird er böse, schleudert den Klotz von der Anhöhe herab, und kugelt nun selbst mit. Ist er, wenn er unten an­kömmt, noch nicht todt, so kriecht er noch ein Mahl auf die Spitze des Berges, wirft den Klotz von neuem herab, und treibt dieß so lange, bis er todt ist. Anderwärts fängt man die Bären so, daß man in den Waldungen Honig mit Branntwein vermischt, und den Bären auf diese Weise berauscht. Trunken taumelt er herum. Die Jäger kommen dann herbei, und ver- setzen ihm einen tödtlichcn Schlag auf seinen sehr em­pfindlichen Kopf. Sein Fell kann gut benutzt werden;