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Der Mann, auf dem der Löwe lag, schrie um Hülfe. Das Thier preßre seine Brust so stark, daß er zu ersticken befürchren mußte.

Das war ein trauriger, schaudervoller Anblick! Vielen von den anwesenden Menschen that es in der Seele weh, dieß mit ansehen zu müsse», und nicht hel­fen zu können. Einer von ihnen wußte, daß die Lö­wen das Feuer nicht vertragen könnten; er rief daher: Holet nur schnell Feuer herbei!

Das geschah. Ein Mann kam bald mit einem Wische Stroh und einem kleinen Bündel Reisig. Bei­des wurde angezündet, und gegen den Löwen gehalten. Dieser stutzte einen Augenblick, floh aber nicht davon, sondern wurde noch grimmiger und preßre die Brust seines Herrn jetzt noch starker.

Der unglückliche Mann ächzte und wimmerte um Hülfe, so, daß das Herz aller Umstehenden sehr ge­rührt wurde.

Jetzt erhob sich eine Stimmer Man bringe schnell einen Haushahn herbei; man sagt, die Löwen fürchten sich vor den Hahnen!

Sogleich sprangen einige fort, und kamen bald mit zwei Hahnen wieder. Man zeigte sie dem Löwen, aber sie machten auf ihn keinen Eindruck. Er ging nicht von der Stelle und fing an, seinen Herrn her­umzureißen.

Der Mann erhob nun die rührendsten Klagen,

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