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und bat die Anwesenden, sie möchten den Löwen er. schießen.

Man schickte sogleich nach zwei Jägern, die nach einiger Zeit mit zwei Büchsen in den Hof kamen und sich dem erbitterten Löwen näherten.

Alle, die zugegen waren, überlief ein kalter Schauer. Denn mit dem Erschießen des Löwen waren mehrere Gefahren verbunden. Wie leicht konnte statt seiner der Mann erschossen werden! Und traf man den Löwen nicht r so wurde er noch mehr zum Zorn gereizt, und sein Herr der Gefahr ausKesctzt, von ihm in die« sem Augenblicke zerrissen zu werden.

Allein der Mann fuhr fort, die Jager herzlich zu bitten, auf das Thier zu schießen. Deshalb zog der eine den Hahn der Flinte auf, legte an, und drückte los, wahrend der Man» seine Seele Gott empfahl.

Alles war in der bangsten Erwartung. Der Schuß

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war geschehen; die Kugel war dem Löwen in den Kopf geflogen. Aber, ach, so wie seine Stirne zerschmettert wurde', raffte er noch alle Kräfte zusammen, und riß, indem er fiel, seine») unglücklichen Herrn ein Schulter« blatt aus und erstickte ihn fast durch die Last seines Körpers; denn er fiel auf feine Brust. Es dauerte nicht lange, so starb der Mann unter gräßlichen Schmer- zen, und hinterließ die Lehre: daß man starke Thiere nicht reihen müsse.