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fürstlichen Personen gekauft und getrunken werden kann. Zu Anfang des Aprils ist die zweite Lese, im Mai die dritte und letzte. Die eingefaiuinelten Blatter werden auf eisernen Platten geröstet und dabei oft gewendet, bei welchem Geschäfte die größte Aufmerksamkeit und Vorsicht nöthig ist. Ist der Thee kalt geworden: so muß er gegen den Zutritt der freien Luft geschützt werden; man verschließt ihn daher in zinnerne Gefäße, und verschickt ihn dann. Auf dem Wege von China bis Europa soll er vieles von seiner Kraft verlieren; in China und Japan schmeckt er daher, nach den Versicherungen der Reisenden unweit besser.
Der Kasfeebaum.
Der Kaffeebaum, der aus Arabien stammt, wird gegen 18 Fuß hoch, und eben so viele Zoll dick. Man kann ihn am besten mit einem Apfcibaum von etwa 8 Jahren vergleichen. Seine Rinde ist weißlich; die Zweige desselben laufen pyramidenförmig in die Höhe. Das Blatt sieht dem Cilronenblatte ähnlich, ist aber dünner. Die weißem Blumen, die zwischen den Wurzeln und Zweigen hervorgttrieben werden, riechen balsamisch. Die grüne Beere, die aus der Blüthe entsteht, wird bald roch und am Ende braunroth. In ihr liegen zwei Kerne an einander, die sogenannte Kaffeebohne. — In West- indien wird der Kaffeebaum sehr stark gezogen. Er tragt das ganze Jahr hindurch Blüthen und Früchte,

