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daraus verweilt, ohne die Seele in Thätigkeit zu setzen. Es gleicht einem Schauspieler, vhncSchaiispiel uudThe- ater, dessen Costa in uns nur Minuten behagen kann; es wird, so ivie daS Theater, nurseinen doppelten Eutzweck, bl u t e r h a l t u u g und B e l c h r n n g , dadurch erreichen, daß man in dein Werke zugleich Costüin, Decoration und Hanöltiiig in wechselseitiger Ver­bindung trist.

Wir führen unsre junge» Leser aus diese Schaubühne der wirkliche» Welt, niit der sie früher als mit der idealischcn bekannt seyn soll, und zeigen ihiicu den Menschen, in den verschiedenen Formel», Säten uiid Gebräuchen, die er sich selbst, oft seit Jahrhunderten schuf.

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und manchmal wieder plöülich änderte. In großen Städten wechselt das Spiel der Mode täglich mit neuen Farben und Gewändern; der Luxus hat ininicr neue Bedürfnisse und die Erßiidnngskraft einen neuenWirkungskeeiß. Dicacriki- gere Dolkoklafse hingegen darf weniger nachahme», als sie wünscht, und bleibt aus Dekviwmie bey den alten Sitten und Formen. Daher zeichnet sie sich öfters auf eiiie originelle 2lrt aus; aber noch niehr der Landniann, der feit Jahrhunderten das Cosiüm /einer Vater, die Nationalsitten und Prc>- viiizialgebräuche beibehält. Sie er­halten sich, wie die Physiognomie der Vvrältern, von einer Generation zur andern,