Vater in den Krieg am Rhcinstrome gezogen war. Mehrere junge Offizier, seine Freunde, wollten das nemliche thun. Durch künstliche Mittel, durch Kaffee und lebhafte Bcfchasti- gungen suchten sie sich den Schlaf zu vertreiben- Drei Tage hatten sie ohne diesen verlebt; aber am vierten schlief der Prinz bei der Tafel ein. Er gestand, daß ihm das Leben endlich zum Ekel geworden sei-"
Ich gab dem Rektor alles zu, und bekcnnete, daß ich mich heute viel lebhafter, als andere Tage fühlte-
Aber du, Birkhuhn, sagte der Rektor darauf zu meinem Mitschüler, du wachest wohl um 7 oder 8 Uhr sehr gestärkt und munter auf?
Ja, antwortete Birkhuhn, ich muß wohl früh schlafen, denn ich kann am Morgen nicht so gut arbeiten, al« des Abcndcs, und dann ist es doch immer einerlei, ob ich meine sieben Stunden Schlaf früher oder spater genieße.
Das ist ein großer Irrthum antwortete unser Lehrer. Zwei Stunden vor Mitternacht sollten wir wenigstens schlafe».
Eduard- Traget denn die Mitternacht etwa« dazu bei? Der Rektor ist wohl etwas abergläubisch gewesen.
Großvater. Du würdest diese Beschuldigung dem alten Manne abbitten müssen, wenn er noch lebte. „Betrachte

