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hoch von der Nachwelt berirtheilel, anstatt daß die von uns gezeigten Schwachheiten den andern Tag wieder vergessen sind. Doch Prinz Lieschen bezaaberte dir edel» Herren durch ihr Betragen so, daß in keinem ein Zweifel an der Wahr/ heil dieser Erscheinung sich erhob. Der Oberfischmeister halte dabei das Vergnügen, zu sehen, wie die nahen und fernen Edelleute sich um seine Gunst bewarben: denn ohne diese konnten sie ja nicht zum Prinzen gelangen.
Wer Wochen halten diese Freuden gewähret, als ein Edelmann an seinen guten Freund nach Dresden schrieb, und zugleich die Worte mit einstießen ließ: wir haben das große Glück, unsern innigstgeliebten Kurprinzen unter un« zu sehen. Er halt sich incoAnno zu Augustusbnrg auf. — Der Freund, ei» Hofmann, glaubte diese Nachricht dem Könige nicht verschweigen zu dürfen. Der König wußt«, daß sein Sohn in Wien sich befinde; aber es mußten doch Anstalten gemacht werden, den Betrüger zu entlarven.
Ein Höfling, der den Prinzen genau kennete, wurde heimlich abgesendet- Er ließ sich durch den Obcrfischmeifler dem Grafen vorstelle», und fand, daß dieser wirklich Aehn- lichkeit mit dem Kurprinzen halte. Zugleich wurde ihm aber von dem Oberfischmeister ins Ohr gezischelt: das ist unser Kurprinz l

