kalte« Eisen, gleich der harte» Eiche wankt er nicht; mit einem scharfem Streiche hat er Bertha» in der Straße Staub gestreckt.

Und mit wildem Hohn und Spott zerstückle er den Finger, den ein Vrautring schmückte, riß die goldne Spange von der Brust, und entfloh mit Äanmbalcnlust.

10 .

Aber wisset, daß das Racherfchwert nicht ruht!

Robert irrt durch Waldung, Hain und Fluren, suchet seiner treuen Bertha Spuren, hört sie bitten, eilt, und findet sie im Blut- Wie der hohe Ulmenstamm erzittert, rauschend stürzet, wenn der Sturm ihn splittert, sinkt er hin, und zuckt, und spat erwacht sein Gefühl au« der Verzweiflung Nacht;

ii.

als noch Bertha mit gebrochner Stimme spricht: Robert! eilet Robert! ach sie ringet mit dem Tode, ach die Mutter, bringet Nahrung, Wasser! Stamnielt dieß, das Auge bricht. Aber Robert ruft: o Gott, vernichte ihren Mörder! Vor dem Strafgerichte an dem jüngsten Tage will ich stehn, und des Richters Fluch auf ihn erfleh»!