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D e r Jäger.

Die Blätter auf den Bäumen waren gelb und welk, und viele Bäume schon ohne Laub, als der No­vember gekommen war. Der Landmann harte die letz­ten Hcrbsifrüchre auch eingesammelt und das Feld zur Wintersaat bestellt, ehe die Erde hart gefroren war. Zu Hause wurde nun fleißig gestrickt und gesponnen, und an dcn langen Abenden ein gutes Buch gelesen, oder eine unterhaltende Geschichte erzählt. Um diese Zeit ging einst Vater Waldau mit seinem Sohne, Moritz, an einem heitern Tage in's Freie. Als sie aus dem Walde kamen, sahen sie einen Jäger, der mit seinem treuen Hunde durch das Feld strich. Eben hatte er auf einen Hasen geschossen, der vor ihm auf- gcsprungln war. Hat er ihn getrosten? fragte Moritz. Es scheint nicht so, antwortete der Vater. Wir wol­len doch sehen. Sie gingen zu dem Jäger. Nun, seid Ihr glücklich gewesen? fragte der Vater. O sehr unglücklich! sprach der Jäger. Mit dem frü­hen Morgen bin ich ausgegangen und habe noch nichts geschossen Aber ich bin selbst Schuld daran, ee ist für heute vorbei mit der Jagd, weil ich die besten Morgenstunden versäumt habe. Und warum denn? fragte Waldau. Als ich heute früh durch den Wald kam, antwortete der Jäger, sah ich einen armen Bauer, der bei einem umgefallenen kleinen Holzwagen stand. Ich ging zu ihm. Der Wagen war zerbro­chen und der arme Mann wllßte sich ohne Beistand nicht zu helfen. Er klagte mir seine Noth. Er sagte niir traurig, er hätte mit Mühe und Sorgen das