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eilen konnte, und der erschrockene Knabe streckte jammernd die
Hände aus.
Fast eine halbe Stunde weit schwamm der Kahn schnell hinab, bis er endlich von einer Sckiffmühle aufgehalcen wurde, die mitten im Flusse stand. Der Kahn stieß so heftig an die Mühle, daß der Knabe heraus stürzte und in's Wasser siel. Zum Glücke stand der Müller neben dem stillstehenden Rade, woran er etwas ausbesserte. Er spranq schnell in den Mühlen» kann und glücklich zog er den ohnmächtigen Knaben aus dem Wasser.
Der Knabe wurde sogleich ausgezogen und in ein warme» Bett gelegt. Als er wieder zu sich kam, wußte er nicht, wie ihm geschehen war. Er erzählte dem Müller alles, was mit ihm vorgegangen war. Unbesonnener Knabe! sagte der Müller. Danke Gott, daß Du so davon gekommen bist. Es ist ein großes Glück. Laß Dir dieß zur Warnung dienen, und höre künftig auf den Rath erfahrener Leute, die klüger sind, als Du.
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Die ungleichen Knaben.
Ein Kuchenbacker ging über die Straße mit einem Körbchen voll Backwerk und ließ ein paar Kuchen heraus fallen, ohne daß ,r es merkte. Ein kleiner Knabe, der es sah, hob sie auf und gab sie dem Manne wieder. Ich danke Dir, liebes Kind, sprach er. Aber sage mir, warum hast Du sie nicht aufgegessen ?
Es sind Eure Kucken und ick darf ja nicht nehmen, was mir nicht gehört, gab der Knabe zur Antwort.
Brav gedacht, mein Kind, sprach der Kuchenbäcker, und weil Du so ehrlich gewesen bist, so hast du hier zwei Kuchen zur Belohnung.
Der Knabe dankte freundlich und herzlich, und lief zu seinem Bruder, mit welchem er die Kuchen theilte.
Der Kuchenbäcker ging weiter. Da fielen wieder ein paar Kuchen aus seinem Korbe. Ein anderer Knabe sah es und nahm sie auf, aber er war nicht so redlich, als der erste , und aß sie begierig auf. Der Kuchenbacker sah sich um. Wer hat Dir die Kuchen gegeben ? fragte er ihn.
2ch habt sie gefunden, antwortete der kleine Rascher.

