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Aber sie geborte» ja mir, sagte der Kuchenbäcker. Dir hast sie auS meinem Korbe fallen seben, und hattest sie mir wiedergebe» sollen. Aber weil Du Dich wie ein Died betrage» hast, so muß ich Dich dafür züchtigen.
Bei diesen Worten setzte er sein Körbchen nieder und lief dem Knaben nach, der sich davon machte. Er hatte ihn bald eingeholt, und gab ihm die verdiente Strafe. Der Vater hörte den Knaben laut schreien. Er eilte hinzu, um ihm zu helfen, echer als er horte, warum sein Sohn gezüchtigt wurde, dankte er dem Kuchenbacker, der dem Knaben eine so gute Lehr« gegeben hatte. Darauf bezahlte er ihm die Kuchen, die sei» Sohn gegessen hatte, und führte den Knaben nach Hause, wo er ihn noch harter strafte.
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Strafe des Ungehorsams.
(Christian und Gottlieb waren Nachbarn. Hinter den Häusern ihrer Aeltern lagen kleine Gärten, die nur durch Hecken von einander getrennt waren. Der kleine Christian hatte die Unart, dass er immer gern mit Steinen warf, ohne sich erst umzusehen, ob er auch Schaden thun könnte. Er warf oft in die Gärten der Nachbarn und niemand war vor seinen Steinwürfen sicher. Die Nachbarn beklagten sich; der Vater verbot dem Knaben, als er einst selbst es bemerkte, diess unartige Spiel sehr ernstlich, und drohte ihm mit der härtesten Strafe Christian war nun zwar folgsam, wenn sein Vater bei ihm war, aber er bedachte nicht, dass man auch dann nichts böses thun müsse, wenn man allein ist, weil doch Gott immer alles sieht, was wir thun.
Als er nun eines Tages allein im Garten war, bekam er wieder Lust, sich mit Werfen die Zeit zu vertreiben , und weil seine Reitern eben ausgegangen waren, so meinte er, es würde ihm nicht nacbtlieiiig sein.
Gottlieb , des Nachbars Sohn , war gerade zu dieser Zeit mit seinem Vater im Garten. Er hatte auch den Fehler, dass er meinte, es sei genug, wenn man nur in Gegenwart anderer Leute nichts böses thue, und wenn

