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so wie auch zu seinen kleinen Schulaufgaben, und so wenig er ehedem mit ihm Umgang pflegen mochte denn Reichard war eigen­sinnig und unfriedlich so oft und viel suchte er jetzt mir ihm zusammen zu seyn und gab ihm in Allem nach. Wirklich erreichte er seine Absicht und erhielt vom Reichard daö sehnlichst gewünschte Spielzeug. Als Leopold voll Freude mit seinem errungenen Schatz nach Hause kam und Adelheid ihn zeigte, wunderte diese sich nicht wenig; denn sie kannte die Tante, ReichardS Mutter, als eine gewaltig sparsame Frau, die nicht viel Geld auf Spielsachen wandte und dem Söhn- chen das Wenige, was er hatte, als ein wah­res Heiligthum immer empfahl. Nachdem sie vollends hörte, wie ihr Brüderchen dazu ge­kommen war, dachte sie gleich bei sich selbst: Nun das wird schön kommen, wenn es die Tante erfährt;" und ihre Vermuthung gieng in Erfüllung. Frau Helm hielt wieder ein­mal, wie es öfters geschah, Untersuchung j Reichards Spielschrank, und vermißte die Ka­none. Ein scharfes Examen begann und jener