Hänge den Mantel nicht nach dem Wind.

Holst du heute wieder Müllers Ferdinand in die Schule ab?" fragte Adelheid ihren Bruder Leopold. Ey. das lasse ich wacker bleiben, erwiederte dieser. Schon einige Tage unterließ ich es, und es wird sobald nicht wieder geschehen.Und warum denn nicht?" äusserte erstaunt die Schwester,du hattest ja ein gewaltiges Wesen mit dem neuen Freund; woher rührt die schnelle Aenderung deiner Ge­sinnung?"Ich weiß. was ich weiß," ant­wortete der Knabe und lief aus dem Zimmer. Ferdinand kam noch an demselben Abend und verlangte seinen Schulfreund zu sprechen. Der Vater war im Zimmer, und Leopold mußte den nette» Nachbarsjungen, dessen Aeusseres jenem recht wohl gefiel, hincinrufen. Er betrug sich auch hbfiich und artig gegen Herr und Frau Weilman», so wie gegen Adelheid, und unterhielt sich in allerlei Spie­len auf die angenehmste und gesittetste Weise mit Leopold. Letzterer war gegen ihn die Ge-