15 —*
rieb steh die Hände. Dann blieb er anf cin- ' mal stehen und sprach: „Nur wnnderts mich aber, daß Leonhard und Franz von der baldi- gen Ankunft mir nichts gesagt haben. Ihr Vater weis doch Alles, was zur See und auf dem festen Lande geschieht." „Toller Junge, unterbrach ihn Mina. Wie soll dem, Herr Franke wissen, was Niemand ausser mir erfahren hat?" „O von dem beladenen Schiff, das der Mutter große Reichthümer bringt, wußte ers lange, versetzte Karl. Die Schwester» sahen ihn mit großen Augen an, und die lustige Mariane brach in ein gewaltiges Gelächter auS. „Ey, ey, wie hat sich der Herr Bruder eine Nase aufheften lassen! aber wer hat dich denn so angeführt?" sagte Luise. „Nun, ist es nicht so?" fragte Karl kleinlaut, „was hat denn Euch so froh gemacht?" Die Schwestern erzählten, und auch der Knabe mußte aussage», wie er zu jener irrigen Meinung gekommen sey. „So geht es allen Neugierigen," versicherte Mina. Diese sind immer in Gefahr, Unwahrheiten zu erfahren, denn eS giebt der muthwilligen.

