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goldenen Gewändern und Zuckerstückchen aller Art. Um das Baumchen herum lagen die hübschen Geschenke, und Alles war mit vielen, vielen Wachskerzchen erleuchtet.

Längst schon hatten die armen Kinder sich eingefunden, und waren in der Gesindestnbe von der milden Frau Herfeld mit Kaffee und weiß Brod erwärmt und gesättigt worden. Endlich hatten ihre jungen Wohlthäterinnen Alles geordnet, und die schellende Klingel rief die Harrenden in das Bescherungsziinmer. Welcher blendende Glanz strahlte ihnen ent­gegen! Welche Herrlichkeiten erblickte ihr Auge! Schüchtern standen sie von Ferne und weideten sich an dem ungewohnten, aber köstlichen Anblick; Emilie und Sophie er­griffen sie darauf paarweise, führten sie an die für sie bestimmten Plätze und beglückten sie mit der Zusichernng, daß ihnen Alles ge­höre; auch durften sie das Baumchen ihrer Zierde berauben und sich in dieselbe theilen. Doch wie verschiedenartig war das Betragen der Kinder! Einige stürzten fast gedankenlos auf die schönen Sache» hin. Andere griffen