schwieg, und bat auch Anna, Nichts gegen Frau Werneck zu äusser». Ein ander Mal sahe Eugen. wie seine Schwester der Krairken ein Glas Wein brachte; hdrte auch, daß jene ihren Dank dafür aussprach, aber zu­gleich bat, Laura mdchre das Glas auf einen Stuhl neben ihrem Bett stellen; in diesem Augenblick könnte sie Nichte davon genießen. Kaum harre sich das wohlthätige Mädchen wieder entfernt, so war der Knabe schnell und unbemerkt bei der Hand, trank den Wein aus, und stellte das leere Glas hin. Als nun Anna darauf nach der Er» qnickung hinlaugte, und das Glas zum Munde führen wollte, war kein Tropfen mehr darinnen.Ach!" seufzte sie.War denn der böse Junge schon wieder hier? Gute Laura, wenn du es wüßtest, daß mir von deiner, mir zugedachten Stärkung nichts zu Theil wurde!aber nein, ich will dich nicht damit kranken, du sollst es gar nicht er­fahren!" Doch, wenn das Unrecht auch noch so lange im Verborgne» geschieht, endlich kommt es dennoch an das Licht. Dieß ist