in allen Dingen Rath zu geben, und wenn er Lust Kälte, so wären wir gleich auS aller Verlegenheit. Eine Herrschaft bekommt er, so gut, wie es wenige giebt, und ein Leben herrlich und i» Freude», nicht wahr Mosje Anton?" — Ja da hat er wohl recht, antwortete dieser. Aber arbeite» muß man eben auch dort, wie überall, und hübsch flink und munter seyn. Bei diesen Worten betrachtete er Hans vom Scheitel bis zur Fußsohle; denn er mochte ihm wohl ansehen, daß er seine Stelle nicht ersetzen würde. Allein Jener wäre für sein Leben gern in das schöne Schloß gekommen, und dachte auch in seinem Sinn: „Nun kann es mir gar nicht fehlen, entweder nimmt mich jener Schuhmacher, oder ich bekomme den Dienst im Schlosse." Er nahm sich so gut als möglich zusammen, und versprach daö Seinige zu leisten. Dem Wirth machte es ein großes Vergnügen, daß sein kluger Einfall geglückt war, und Mosje Anton ließ es sich endlich auch gefallen. HanS beauftragte den Wirth, Meister Brückner zu sagen: sein Schwager, der Schuhmacher, möchte sich noch ein paar Tage

