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mit feuchtem Grase setzet, und ihn bisweilen mit einigen Fliegen versorget, so kann man ihn lange Zeit im Zimmer lebendig erhalten, und sich feiner statt eines Wetterglases bedienen , weil er gemeiniglich einige Stunden vorher, ehe es regnet, ein Geschrey erhebt, welches ungefähr wie Kra, Kra, Kra klinget.
In den übrigen Welttheilen gibt es außer den ttzt angeführten noch verschiedne andre Arten von Fröschen, die sich von den Europäischen theils durch die Farbe, theils durch die Größe, theils auch durch andere Merkmahle unterscheiden. In Amerika findet man, nach dem Berichte einiger Reisenden, große Frösche mit einem schön gezeichneten Körper ungefähr von der Länge einer halben Elle. Diese Frösche sollen ein sehr wciffes, schmackhaftes Fleisch haben, und daher sehr eifrig aufgesucht werden.
Die Kröten, von denen einige gleichfalls mehr in dem Wasser, andre aber mehr auf dem Lande leben, gehören fast insgesammt unter die giftigen Thiere , indem ihre Warzen eine sehr schädliche Feuchtigkeit von sich lassen.
Die yemeine Rröte, welche sich am häufigsten in waldigen Gegenden und bey alten Gebäuden, auch bisweilen in feuchten Kellern aufhält, hat einen kurzen Kopf, einen breiten, warzigen, grün, braun, gelb und schwarz gefleckten Körper, einen dicken Bauch, kurze Dordcrfüße und einen langsam kriechenden Gang. Die Vordersätze haben nur vier Zehen, die Hinterfüße aber sind gemeiniglich fünfzehig und verwachsen. Die Nahrung dieser Kröte, welche in einigen Gegenden bisweilen die Größe eines Tellers erreicht, besteht vorzüglich in allerhand Insccten und Würmern. Doch ist auch die bloße Feuchtigkeit zur Erhaltung ihres Lebens lange Zeit hinlänglich ; denn man hat bisweilen dergleichen Kröten zwey Jahre lang in einem leeren Gefäße im Keller beym Leben erhalten.
Die Zeuer?röte ( Fig. 4. ) hat auf dem Unterleibe feuerrothe Flecken , wodurch ihr Nahme veranlaßt worden ist. Sie kommt der gemeinen Kröte an Größe nicht gleich, und läßt sich häufig nach dem Regenwetter sehen. Der Körper ist ebenfalls warzig, «nd der Hinterleib gesprenkelt.
Die Rrcuzkrote (%. 5.) hat auf dem Rücken einen gelben oder gelblich grauen Strich in der G.stalt eines Kreuzes, wodurch sie diesen Nahmen erhalten hat; sie ist auch an einigen Orten unter dem Nahmen Rohrling bekannt, weil sie sich spät im Frühling, zur Leichzcit an den Ufern im Geröhricht der Weiher oder Teiche sehr stark rnit ihrem besondern Geschrey hören läßt.
In Surinam wird eine gewisse Kröte gefunden, welche daselbst den Nahmen Pipa führet, und vorzüglich wegen der Art ihrer Fortpflanzung merkwürdig ist. Sie hat tu

