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Wenn nun die Larve eine Zeit lang sich auf ihrer Weide belustiget, und satt ge­fressen, und ihre Vollkommenheit als Larve erreicht hat, so sucht sie einen bequemen, lind von aller Gefahr sichern Ort aus, und macht sich nun zur großen Veränderung oder Verwandlung geschickt, die mit ihr vorgehen soll; sie wird zur Puppe (F/j-. b.)

Die Puppe ist:

1. vollständig, wo Larve und Puppe sich bewegen können, sich ernähren und dem -vollkommenen Jnsecte völlig ähnlich sehen, z. B. die Spinnen, Krebsen u. a.

2. halbvollstandig, sie bewegt sich, frißt, und hat Flügelscheiden. Die Larve derselben hat sechs Füße, ist beweglich und »»geflügelt, z. B. die Grashüpfer, Wan­zen, Libellen u. a.

z. unvollständig, mit unbeweglichen Füßen und Flügeln; die Larve hat bald keine, bald mehr Füße, und bewegt sich langsam, z. B. viele Käfer, die Bienen und Ameisen.

4. bedecke, mit einer ledcrartigen Haut, so daß man den Vorder-und Hinter­leib nebst andern Gliedmaffen unterscheiden kann, z. B. die Schmetterlinge.

5« eingesperrt in eine längliche Kugel, daß man keinen Theil des Körpers un­terscheiden kann *).

*5 vie Jrry tcjtfn Arten der Puppen sind oft in ein besonderes Gehäuse eingeschlossen, welches die Larve bereitet , ehe sie sich verwandelt, ikinige verbinden durch eine» klebrigen Saft allerlep fremde Sachen, und machen sich daraus ei» festes Gchäute , z. 13. Lssferlarven, der Ameisenlöwe , Erdspiiincrraupen; andere, ino besondere die Nachtfaltcrraupen, machen aus dem klebrigen Safte, der in eignen Gefäßen ihres Rörpcrs abgesondert wird, durch ein dazu gebildetes Werkzeug einen §aden, und fegen dararro ein länglichrundes Gehäuse zusammen; andere, wie die Larve» dcrBlattweopen umgeben sich nur mit einem wcitläustgcn liege; noch andere Larven werden von den alten Jnsecte» in besondern dazu gebauten Zellen ernährt, und schlieffen dieselbe», wenn sie sich verpuppen, oben zu, wie die Wespen und Bienen. Sie nackten Puppen hängen sich bald am Ende des Lörpero an, z. B. die Tagschmetterlinge, bald winden sie einen Laden um den vorderlcib, und ruhen in der Einer, wie der Schwalben­schwanz u. a.

Auch ist dcr Ort bemerkungswerth, wo sich die Larven verpuppen. Für viele ist je­der etwas versteckte Ort dazu bequem; andere rollen, oder spinnen dazu die Blätter der Bäume zusammen, z. B. die Blattwikler; einige verwandeln sich in frischem;. B. Käfer­larven und faulen Holze, z. B. die Spinnerraupcn, andere aber unter der Erde.

H lbcn sich nun auf eine für uns wundervolle und unbcmcrkbarc Art in der Pup­pe alle Theile eines Jnftcts entwickelt, so durchbricht dasselbe die Puppe, und zeigt sich