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Wir alle aber wellen uns erst nach Burg Florenkourt begeben und dort den Ausgang der Sache abwarten.
Abermals setzte sich der Zug in Bewegung. Macaire ritt schweigend zwischen zwei Rittern voran. Nach ihm wurde Bondy geleitet von Dienern. Es folgte Brunhilde, die das Pferd des Ritters von Ardillere bestiegen hatte. Neben ihr ritt der Kaiser, der sie zu trösten suchte. Die übrigen Ritter folgten schweigend. Bald waren sie auf Burg Florenkourt angelangt. Brunhildens Vater kam. Ohnmächtig sank die Tochter in seine Arme. Bei Fackelglanz setzte sich nun der Kaiser auf den Balkon des Kampfplatzes. Zu seiner Rechten saß Brunhilde, zur Linken ihr Vater. Macaire wurde vorgeführt, und der Kaiser wandte sich zu ibm und sprach: „Ritter von Macaire! Weil Ihr mit einem Thiere kämpfen werdet, welches aller künstlichen Waffen entbehrend, nur mit den Klauen sich vertheidigen kann, so werdet auch Ihr ohne Rüstung und nur bewaffnet mit einem hölzernen Kolben und Schilde, den Kampf für Eure Sache führen. Macaire schwieg und entfernte sich zitternd. Bald gab der Kaiser das Zeichen zum Beginn und es öffnete sich auf beiden Seiten des Zwingers ein Thor und die Kämpfer stürzten auf einander. Mit furchtbarer Wuth stürmte Bondy auf den Ritter los. Schon hieb die scharfe Klaue nach dem Kopfe desselben, aber noch ehe sie soweit kam, versetzte Macaire dem Thiere einen Streich auf die Mitte des Schädels. Das Blut spritzte weithin. Und mit gedoppelter Wuth sprang Bondv auf den Ritter, hieb die Klaue in seinen Nacken imd drang mit grimmigem Zahne durch die Kleidung hindurch in die Weichen des Ritters. Beide sanken ohnmächtig dahin. Der Kaiser gebot Stille. Da öffnete der sterbende Ritter seinen Mund — schon hatte der nahe Tod sein Auge geschlossen — und stammelte die Worte: „Ich habe — ermordet — meinen Freund — aus Eifersucht — auf seinen höheren Ruhm. — Gott wolle — mir gnädig — sein —Und während er die Worte

