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und seines Dienstes entlassen werden. Der Hauptmann schäumte vor Wuth.So soll denn ein Opfer fallen!" schrie er:der schwarze Peter oder ich! und ich will fortan kein Menschenleben mehr schonen, um endlich bis zu diesem Teufel hindurch zu drin­gen!" Er ließ sogleich auf Anrathen des Schloßvogtes den Bür­germeister des Städtchens herbeiholen und eröffnete ihm; daß er auf der einen Seite den auf den Kopf des schwarzen Peters ge­setzten Preis verdoppeln wolle, auf der andern aber auch die Ver­sicherung gebe, daß, wenn ihm von Seiten der Stadt binnen acht Tagen der schwarze Peter oder doch der Schlupfwinkel dessel­ben nicht sicher nachgewiesen werden sollte, er alsdann den Bür­germeister selbst als Hehler betrachten und ihn aufhängen lassen werde! Zugleich wurde auf Befehl des Hauptmanns dem Bür­germeister eine Wache gegeben, die ihn überall begleiten und nicht aus den Augen lassen durfte.

Dies Verfahren erregte große Besorgniß in dem Städtchen, zumal die Frechheit der Räuber den höchsten Punkt erreicht zu haben schien. Die Wittwe des ermordeten Kaufmanns ließ näm­lich die Leiche ihres unglücklichen Gatten mit allen Ehrenbezeu­gungen begraben; die meisten Bewohner des Städtchens folgten ihr; denn das Schicksal der unglücklichen Frau fand allgemeine Theilnahme, zumal dem Städtchen ein ähnliches, vielleicht noch härteres Schicksal bevorstand. Auch der Schloßvoigt war mit seinem Sohne der Leiche gefolgt, und der Hauptmann befand sich mit der alten Frau des Vogtes allein auf dem Schlosse. Da hallten plötzlich starke Tritte in dem Kreuzgang wieder, man hörte die alte Frau, laut aufschreiend, sich verschließen, und in des Hauptmanns Zimmer trat alsbald ein großer Mann, in einen schwarzen Mantel gehüllt, mit schwarzen struppigen Haaren und einer schwarzen, gräßlichen Maske.Du suchst den schwarzen Peter?" hob er an,hier steht er vor dir; sieh du ihn ordentlich an, damit du ihn wieder erkennst!" Der Hauptmann wollte aus-