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zu schützen. Könnten wir uns ihm nur bemcrklich machen!"
Sie riefen nun die oberste Kirsche an, stellten ihr die besorgliche Lage der Dinge vor, und riethen ihr, die dem Winde viel ausgesetzter war als sie, (und er wehte eben gewaltig aus Westen) sie möge sich doch recht fest stemmen, damit der Wind, der keinen Widerspruch vertragen kann, sie herabwerfe in des Knaben Schooß, und dieser dann auch auf sie, die beiden Zwillingskirschen, aufmerksam werde. Aber Jene antwortete ihnen höhnisch: sie möchten ihr Schicksal nicht an das ihrige knüpfen; denn sie sei zu etwas Besserem geboren als von einem kleinen Bauerntölpel verspeist zu werden. Ihre Seele kenne keine Furcht, sie wolle ihre hohe Stellung behaupten, und es deßhalb mit dem Winde nicht verderben. So ließ sie sich also hin und her wehen, und wirklich that ihr der Wind nichts zu Leide, weil sie ihm nachgab. Während dem war die häßliche grüne Raupe von dem Blatt herabgefallen, und zwar gerade dem Konrad auf den Kopf. Er faßte sie mit zwei Fingern und wollte sie eben zu den Enten tragen, besann sich aber, es möchten noch mehr Raupen auf dem Baume sein, und sah hinauf. Da nickten ihm freundlich die beiden Schwesterkirschen zu, und mit einem Sprunge hatte er den Baum umschlungen, war zu ihnen hinangeklettert, und hielt sie jubelnd in der Hand. Die Raupe hatte er weit weg

