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Rose den Glan; meiner Schönheit mehr zu heben ge­eignet schien, war oft der Gegenstand stundenlanger Berathung. Ach wer zuweilen in das Ankleidezimmcr eines schönen Mädchens blicken könnte und sehen, mit welcher Anstrengung sie und andre arbeiten, mit Kopf und Händen, ihre Erscheinung in das hellste Licht zu sehen, wer sie endlich erschöpft in den Wagen steigen sähe, der sie zum Schauplatz ihrer Triumphe führt, während ihre Kammerfrau daheim ausruft:Gott fei Dank!" der würde nimmer glauben, daß ein Mann an der Seite einer solchen Gattin eine glückliche Häus­lichkeit begründen könnte. Eitelkeit betäubte so meine Seele, daß ich den natürlichen Grund der tödtlichen Ermüdung, welche ich empfand, nicht in der Leere eines solchen LebenS erkannte: im Gegentheil strebte ich immer nach neuen Aufregungen und Zerstreuungen.

Rudolph, der um meine Gesundheit besorgt war, bat mich einst so flehentlich, einen Abend zu Haus zu bleiben, daß ich seinen Wunsch erhört haben würde, wenn nicht Mar und die Tante alle Mittel angewendet hätten, ihn zu überstimmen. Ich sollte einen neuen Schmuck anlegen das entschied. Rudolph mußte nachgeben, ich versprach ihm, gar nicht zu tanzen, aber konnte nicht Wort halten. Während ich umgeben von Bewunderern im Tanze dahin schwebte, störte mich zuweilen der ernste Blick meines Bräutigams, welcher unverwandt auf mich gerichtet war. Ich fühlte