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mein Unrecht gegen ihn. „Jetzt ist'S genug", sagte ich, „laßt uns »ach Hause fahren." Aber Mar, der ein vortrefflicher Tänzer war, und wußte, wie gut wir uns beide in der Auglaise ausnahmen, überredete mich, noch einmal mit ihm zu tanzen. „So schafft mir wenigstens ein Glas Eis", rief ich erschöpft, und er brachte rasch den Becher, den ich begierig leerte. Zu spät ward er mir von Rudolph entrissen, ich hatte schon, erhitzt wie ich war, den kalten Trunk geschlürft. Kaum stand ich Mar gegenüber, und hatte die erste Tour mit ihm begonnen, als ich fühlte wie meine Besinnung schwand und bald lag ich bewußtlos in den Armen meines Tänzers. Welche tödtliche Krankheit auf diesen Zustand folgte, noch wie lange sie gewährt haben mag, weiß ich nicht.
Als meine Seele zum Bewußtsein erwachte, befand ich mich an dem Orte, wo die Geister der jüngst Verstorbenen versammelt werden. Es ist ein weites Thal, am Fuß des unermeßlich hohen BergeS, der zum Himmel führt. Wie viele verschiedene Gestalten sah ick um mich her! manche dunkle Schatten, — unzählige graue farblose, andre lichtweiß, auch einzelne leuchtende Erscheinungen erblickte ich, welche ein liebliches röth- licheS Licht um sich verbreiteten: es fehlten ihnen nur die Flügel, um ganz den Engeln zu gleichen, die am Fuß des Berges ihrer warteten und zu denen sie hin wollten. Ich gesellte mich zu ihnen, denn ich sehnte

