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Helene kannte Arthur schon durch seine Briefe an die Mutter, und wunderbar, — sie liebte ihn unbewußt, ehe sie ihn noch sah. Der hätte nun ankommen mögen schwarz wie ein Mohr, einäugig oder hinkend, er wäre dennoch der Mann ihres Herzens geworden. Aber tröstet Euch: er war zwar stark gebräunt von der Sonne Egpptens, übrigens aber sah er ganz stattlich aus, und grade so gut und tüchtig, als er cS wirklich war. Er- röthend begrüßten sich Arthur und Helene, wurden aber bald herzlich vertraut mit einander. Helene kam jetzt seltner nach Walvsee, aber desto öfter war Arthur in Greifenstein.
Er faßte eine wahre und innige Neigung für Helene, und ihre Eltern verweigerten ihm ihre Hand nicht.
Die Trauung ward von dem alten Pfarrer im Herbste vollzogen, Stephanie war die Brautjungfer Hclenens. Diese entführte nichts auö Greifenstcin, als den nun alt gewordnen Blitz, und das Bild der Großtante Jsidore, welches neben dem ihres Großoheims Rudolph aufgehängt wurde.
Als die jungen Leute Waldsee erreicht hatten, und Arthur seine Helene jubelnd auS dem Wagen hob, sagte er: „Ich glaube oft, ein guter Geist hat unS zusammengeführt."
„Und so ist cS", erwiderte die junge Frau, dankbar ihren Blick gen Himmel erhebend.
Sie versäumte nie, die Tante Jsidore am Abend

