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wieder da, die Wolke ist vorüber geflogen, nun flimmert wieder Alles im hellsten Licbte. Wißt ihr wohl wie herrlich die Sonnenstrahlen am frühen Morgen unsern Wald schmücken? Am Abend haben die Nebel den Thau auf Blätter und Gräser gelegt, der strahlt, wenn die Sonne da ist, gar wundervoll, jedes einzige Thau- perlchen ist ein Spiegel der Sonne. Und was haben wir für herrliche Bäume! seht euch zuerst die Eiche an, unter der wir sitzen, was ist das für ein Prachtstück! welch ein dicker Stamm! wenn er hohl wäre, ihr könntet ja wahrhaftig darin wohnen, aber er ist nicht hohl, er ist gesund und kräftig. Seine mächtigen Wurzeln, seht, sie ragen an einzelnen Stellen zwischen dem Moos und Gras hervor, ziehen sich unter der Erde nach allen Seiten weit hin, grade so, als ob der Baum unten noch eine Krone hätte, nur mit dem Unterschiede, daß dort keine Blätter wachsen können. Die Wurzeln sind ihm gar nöthig, sie sind seine Füße, die fest eingedrückt stehen, sonst könnte sich der ungeheure Baum nicht aufrecht erhalten. Wenn ihr einen Zweig in den Boden pflanzet, so braucht ihr ihn nur leise mit dem Finger zu berühren, um ihn umzuwerfen, weil er eben keine Wurzel hat. Wie weit breitet sich das dichte Eichendach über uns aus! kein Tropfen Regen trifft uns, wenn auch draußen die Wolken herabstürzen. Seht die dicken Aeste, sie

