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die Hunde jagten einander und machten Späße, wie in ihren Ju- gendjahren. Da hörte man Wagenrollen und Pferdegetrappel. „Herr Pessumehr!" riefen die Kinder und sprangen vor. Der Wagen kain näher. Greis lind Lustig stürzten in ihrem Ucbermuth auf die Pferde zu, schnappten ihnen nach den Füßen und tanzten vor ihnen her. Das mochten die Pferde nicht leiden, sie schlugen aus und fuhren nach der Seite und dann rasch vorwärts. O weh! an der Seite hatten grade Nicks und Schäfchen gestanden. Die Kinder schrien laut auf, denn Nicks war vom Pferdehuf getroffen und in den Graben geschleudert worden. Herr Pessumchr hatte den Schrei gehört und ließ halten, der Batcr, der indessen herausgetreten war, erklärte dem Herrn das Unglück, er bedauerte und fuhr weiter.
Armer Nicks, wie warst du zugerichtet! Der Draht war wieder aus den Ohren herausgerutscht und das schöne schwarze Fell war geplatzt, vom Kops bis zum Schwänzchen, den ganzen Rücken herunter, so daß das rohe Fleisch zu sehen war; ein Glück, daß das Fleisch nur von Holz war, sonst hätte Nicks ja geblutet. Nicks war sehr krank, er wurde in Gertruds Schürze gehüllt und in den Armen geschaukelt. „Wenn Lustig morgen mit der Milch in die Stadt fährt, muß er den Nicks zum Doktor mitnehmen," sagte Hermann; aber die Mutter meinte sie hätte selbst Salben und Pflaster zu

