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lich lächelnd, und mit einem Blicke, wie ihn »och nie zuvor ein Fremder auf mich gerichtet hatte. Seine Blumen habe ich be­wahrt, und einen kleinen Zettel daran befestigt mit der Auf­schrift:Am 20. August, von dem blonden Fremden." 'Sei­nen Namen weiß ich leider nicht, er sagte nur beiläufig, daß er ein Sachse sei. Das ist der zweite Sachse, mit dein ich ge­redet habe. Der Lehrer meiner Bruder ist aus Thüringen, und betvfonnte ich eigentlich nicht recht leiden, weil er fast täglich mit den Brübern auf den Vogelfang aus war, und die klei­nen, lieben Vögel cinfing. Zn dem Zimmer der Bruder liefen stets kleine Meisen umher, und wie oft bin ich erschrocken zu­rückgeprallt, weil ich gedacht habe, es seien Mäuse.

Während des Abendessens fragte mich die Baronin, welcher von Beiden mir am besten gefallen habe, der schöne, schwarze Herr, wie ich ihn zu nennen pflege, oder unser heu­tiger Begleiter. Ich entschied mich für den Letzten. Sie lä­chelte und sagte:Zch möchte wohl wissen weshalb?"Recht weiß ich es selber nicht, vielleicht weil er mir die Blumen ge­schenkt hat."Dem Anderen erwiesest Du eine kleine Freund­lichkeit, das hebt sich gegen einander, denn Beides war Dir angenehm. Zch will Dir den Grund sagen; ein innerer Takt sagte Dir heute, daß Du einem vollkommen wohlerzogenen Manne gegenüber standest. Das mußte Dir bei dem Ande­ren, der gar nicht sprach, zweifelhafter bleiben, um so mehr, als er an eine wirklich interessante Unterhaltung keinen Theil nahm, um anscheinend einen, vielleicht sehr gewöhnlichen Ro­man zu lesen. Es giebt überdies kleine Feinheiten, die ein Kind, wie Du, nicht beachtet, welche jedoch ein junges Mädchen

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