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aus innerem Uebermuth naß spritzen ließ, fehlen nicht. Der und Gemüsegarten ist von dem Blumengarten

durch ein Gitter geschieden; bis dahin war ich lustig vorgedrun- gen, obgleich die vom Thau schweren Büsche mir überall ins Gesicht schlugen, jetzt schaute ich bedenklich nach dem Gärtner um. Kein Mensch war zu erblicken; so trat ich muthig durch die Pforte ein.

Der Gemüsegarten ist ganz prächtig, sehr groß, mit brei­ten Kieswegen und überall die schönste Ordnung. Jedes Ge­müse gedeiht so, daß man vor Vergnügen stille steht, es zu be­trachten; daneben die vielen Obstbäume, welche ihre Last kaum tragen, und an einer langen, langen Mauer Wein, Pfirsiche, Aprikosen und Maulbeeren. Ich empfand so lebhaftes Vergnügen, als ich seit der Trennung von den Meinigc» nicht gefühlt. Eine Menge dieser Früchte lagen unter den Bäumen; zu Hause sammelte ich das abgefallene Obst und lieferte es ab; ob ich das hier durfte? Ich zögerte, überlegte, widerstand; endlich aber, als ich unter einem Baum wenigstens ein Dutzend Aprikosen erblickte, siegte die Neigung. Ich be­gann in meine Schürze zu sammeln, was mir vorkam; es war sechs Uhr, und ich völlig nüchtern, aber wenn ich nur gc- durft, frisch hätte ich in eine Frucht eingebissen, und dann wäre es bei Einer nicht geblieben. Plötzlich störte mich ein Räuspern in meinen bescheidenen Freuden; ein alter Mann, mit weißem Haar, sichtlich der Gärtner, stand vor mir. Es fuhr mir durch alle Glieder; ich hatte nichts entwendet, und doch denke ich, so muß einem unerfahrenen Diebe zu Sinne sein, der aus der That ertappt wird. Endlich faßte ich Muth;