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Ende, und dann ist es für uns beide mit den Tagen goldener Freiheit vorbei." Ein junges Mädchen neben mir flüsterte ih- rcr Nachbarin zu. „Die Schulkinder unterhalten sich." Ho- raz und ich hörten es beide; sein Gesicht nahm einen eigenthümlich geistvollen Ausdruck an, er sah durchaus nicht erzürnt, mehr belustigt aus. „Wenn Sie es nicht verschmähen, mit einem Schüler zu tanzen," sagte er, „so bitte ich Sie um den ersten Tanz." Ich sagte vergnügt zu und dachte: „Die Sorge ist glücklich besiegt, den ersten Tanz tanze ich, und das ist eine Lebensfrage."
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Ernst bleibt das Leben stets, Auch wenn es Blumen spendet.
Ein Diener trat mit der Anmeldung ein, daß angerichtet sei, und nun entstand große Bewegung. Ein junges Mädchen nach dem anderen ward zu Tische geführt, und als nur Wenige noch zurück waren, bot Horaz mir seinen Arm. „Lassen Sie uns ganz zuletzt gehen," bat ich ängstlich. „Nein," ent- gegncte er ruhig, „jetzt eben ist es passend." Zch war ein wenig verwundert über seine Sicherheit, aber folgte schweigend.
Ueber siebzig Personen waren anwesend; man aß an zwei Tischen; an dem einen derselben machte der ältere Graf Selben die Honneurs, an demjenigen, an welchem wir uns befanden, sein Sohn. Als Horaz mit mir eintrat, rief der junge Graf ihm zu, seinen Platz ihm gegenüber zu nehmen; dies ge-

